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Schwarzes Gold von Marc & Nick Francis


Schwarzes Gold von Marc & Nick Francis

Warum Barfuβ schuften?

Von Uwe Goerlitz (2007-01-05; 18:23)

"Was für eine sagenhafte Entdeckung!", sagt ein Kaffeekenner bei einem Verkostungswettbewerb und meint die Sorte Harar, eine Arabica-Sorte aus Äthiopien. Davon ist auch Tadesse Meskela überzeugt. Meskela ist Vertreter der Oromia Coffee Union/OCU, der Gewerkschaft und Kaffee-Sammelkooperative, die sich um faire Preise für das schwarze Gold kümmert. Meskela ist ihr Protagonist. Er genieβt das Vertrauen der in Kooperativen zusammengeschlossenen 74.000 Kaffeebauern, die ihre Bohnen von der OCU verkaufen und promoten lassen, ebenso wie das der Arbeiter im Kaffeelagerhaus in Addis Abeba, mit denen er manchmal streng ist, wenn sie versäumen, auf Details zu achten. Sauber sollen die prall mit Kaffeebohnen gefüllten Jutesäcke sein, keine Löcher oder Risse aufweisen. Er zieht Proben, fragt, ob die Bohnen gewaschen seien, mahnt die Einhaltung des Qualitätsstandards an. Und er sagt, man könnte mehr Arbeiter beschäftigen, wenn der Kaffeepreis nicht so niedrig wäre.

Meskela erklärt, weil der Kaffeepreis sei zur Zeit nicht gut sei, lagere man Teile der Produktion ein und warte auf bessere Preise. Während der Fahrt nach Kilenso Mokonisa mit dem Doku-Team durchs Hochland, dessen saftiges Grün auf fruchtbaren Roterden wächst, erläutert Meskela einige Zusammenhänge zwischen Kaffeeproduzenten und Weltmarkt.

Der Chef des italienischen Kaffeerösters Illy schwört auf die Qualität der äthiopischen Sorten, huldigt ihr gar. Habe man auch nur eine Bohne von minderer Qualität zwischen den guten, wirke sich dies aufs Aroma aus. Es sei wie mit dem einen faulen Ei, das den Geschmack (eines Eiergerichts) dominiere. In Triest philosophiert ein italienischer Barista über die Kunst der Zubereitung verschiedener Kaffees.

Viele leben vom Kaffee. Auch 15 Millionen Äthiopier - gut ein Fünftel der Bevölkerung. Doch während die Kaffeebauern darben, zocken andere mit Kaffee oder begründen ihren Reichtum damit.

Aehiopien (physisch)In Äthiopiens Kaffeeanbaugebiet Yirgacheffe sitzen die Dorfältesten laut betend auf einer saftig-grünen Anhöhe. Sie beten nach fairen Preisen für Kaffee, während eine Kaffeebäuerin ihnen welchen - ohne Milch oder Zucker - zubereitet. Denn seit 1989 das Internationale Kaffeeabkommen zusammenbrach, sind die Preise auf ein erbärmlich niedriges Niveau gesunken. Zwei Birr (ca. 0,23 US-Dollar) erhalten der Dokumentation zufolge die Kaffeepflanzer pro Kilo Bohnen. Im Jahr zuvor war es ein Birr. Zehn Birr bräuchten sie, um ihre Kinder zur Schule schicken, sich sauberes Trinkwasser leisten und sich Kleidung, zum Beispiel Schuhwerk, kaufen zu können. Seit Ende des Kaffeeabkommens sind die weltweiten Profite mit Kaffee von 30 Milliarden Dollar (1990) auf 80 Milliarden (2005) gestiegen. Dieser Sprung entspricht fast dem einen Prozent, um das Afrikas Anteil am Welthandel dem Film zufolge gesunken ist. Er beträgt jetzt noch ein Prozent.

Eine der Schlüsselszenen des Films findet in Kilenso Mokonisa statt, Anbaugebiet der Sorte Sidamo. Tadesse Meskela rechnet den versammelten Bauern vor, daβ eine Tasse Kaffee in den USA 2,90 Dollar koste und sich aus einem Kilo Kaffee 80 Tassen ergäben, womit 230 Dollar Umsatz entstünden, das 1000fache von dem, was sie bekämen. Niemand klagt, niemand ist wütend, alle sind erstaunt.

Meskela in Kilenso MokonisaMeskela, dessen Organisation von 101 Kooperativen den Kaffee kauft und abseits der Preisdumper an der New Yorker und Londoner Börse, wo der Kaffeepreis auf undurchsichtige Weise festgelegt und mit Futures darauf gehandelt wird, nach Abnehmern sucht, führt ruhig und sachlich durch den Film, für den die Francis-Brüder drei Jahre lang unterwegs waren. Seine Frau Rosa ist etwas emotionaler, wenn sie fragt: "Warum sollen die Bauern barfuβ schuften? (...) Warum leben sie immer noch in Armut?"

Weil die Europäische Union, die USA, Kanada, Japan, Australien, Neuseeland dies so wollen, wie sich später im Film herausstellt, wenn auf die im September 2003 im mexikanischen Cancún von der Welthandelsorganisation/WTO abgehaltene Konferenz eingegangen wird. Bekanntlich war diese gescheitert, was dem damaligen Gastgeber, dem mexikanischen Ex-Präsidenten Vicente Fox, wenig Ruhm einbrachte. Während allein die EU mehr als 650 Delegierte stellt und somit in der Lage ist, bei allen auf der Agenda stehenden Themen mitreden und sich in Arbeitsgruppen hinter verschlossenen Türen engagieren zu können, sind die Vertreter aus kleineren Entwicklungsländern schon aus dem Grund chancenlos, ihre Interessen durchzusetzen, weil sie pro Land kaum mehr als drei Delegierte abordnen können.

Dennoch verschaffen sie sich Gehör. So prangern sie an, daβ Weltbank und Internationaler Währungsfond ihnen seit 20 Jahren "verbieten", ihre Bauern zu bezuschussen, die Industrienationen hingegen - allen voran die USA und die EU - jährlich 300 Milliarden Dollar Subventionen in die eigene Landwirtschaft pumpten. Das kommt - drängt sich dem Betrachter auf - bei den die Steuergelder ihrer Bürger fehlinvestierenden Vertretern der Industrienationen, zu denen auch der damalige Agrarkommissar Fischler gehört, nicht gut an.

Die Entwicklungsländer werden gar mit Hohn bedacht, etwa wenn der US-Handelsbeauftragte Robert Zoellick ihnen attestiert, ihnen fehle "die Einsicht". Er teilt die Teilnehmer gleich noch in "can-do countries" und "won't-do countries" ein, und steht damit auf der Linie des mexikanischen Auβenministers Luis Ernesto Derbez (im Film nicht gezeigt), der besorgt darüber war, daβ das Scheitern der Konferenz die Weltökonomie und das Handelssystem schädigen könne. Naja.

Auf lange Sicht mögen sich die Industrienationen an ihre arrogante Haltung und Derbez' Worte noch mal erinnern, wenn nämlich in mehr und mehr vom Weltmarkt praktisch abgekoppelten Ländern die Erkenntis reift, sich massiv zusammenzuschlieβen und Organisationen zu unterstützen, die sich um faire Preise für landwirtschaftliche Produkte kümmern und sich nicht von den Groβen gegeneinander ausspielen lassen. Austritte aus der WTO sind nicht ausgeschlossen. Ebensowenig Subventionen 'ohne Erlaubnis'.

Die global player im Kaffeemarkt sind eine überschaubare Familie: Kraft (Jacobs; Erbin: die Gattin von John Kerry, Ex-Präsidentschaftskandidat der USA); der Mischkonzern Procter & Gamble; der im schweizerischen Vevey ansässige Nestlé-Konzern, der Lateinamerika mit löslichem und Instantkaffee überzieht; der 1971 in Seattle gegründete Starbucks-Konzern, der laut Film nach Aussage seines Chefs in seinem Expansionsdrang erst - wäre der Laden ein Buch mit 20 Kapiteln - bei Kapitel vier angekommen sei; Sara Lee (Natreen, Van Nelle), Slogan: "Our mission is to simply delight you ... every day".

Kaffeeleserinnen: ein halber Dollar pro TagTadesse Meskela ist in London beim Kaffeeröster Taylors. Ohne Umschweife kommen die Taylors-Manager zur Sache, und zwar ganz im Sinne Meskelas. Man möchte keine Massenware, sondern Qualität, und man orientiere sich nicht an den in New York oder London festgelegten Preisen, sondern zahle mehr und fair. Hier wünscht man sich, Meskela träfe bei deutschen Röstern und Händlern wie Jacobs, Dallmayr oder Markus (Aldi), oder - wie im Film benannt - Asta (U.K.) und Peace Coffee (USA) auf ähnliche Fairness.

Starbucks CoffeshopVon Starbucks ist diese jedenfalls nicht zu erwarten. Der Konzern, der das schwarze Gold vorwiegend in aromaverderbenden Pappbechern verkauft und dessen Mitarbeiter in den Starbucks-Coffeeshops offenbar angehalten werden, alle und alles anzulächeln, hat sich 2006 erfolgreich dagegen gewehrt, daβ sich äthiopische Kooperativen, vertreten durch die äthiopische Regierung, in den USA ihre Sorten als Marken schützen lassen konnte.

Auch das deutsche Kaffee-Oligopol (Tchibo, Aldi, Melitta, Dallmayr und weitere), verhält sich kaum besser, weshalb es von der Organisation Transfair auch nicht gesiegelt wird. Beste Bohnen liegen in der Hamburger Speicherstadt zur Begutachtung. Hamburg ist der weltgröβte Umschlagplatz für Rohkaffee.

Doch zurück zum Film. Die Francis-Brüder streifen Lieferungen zur Linderung der seltsam zyklisch auftretenden Hungersnot. Äthiopien, reich an Vieh, vor allem an Schafen, die es in moslemische Länder exportiert, und an anderen Agrarprodukten, muβ sich von auβen helfen lassen. Eine Schmach. Die Hungerhilfe sichert Jobs bei internationalen Hilfsorganisationen, doch, so der Unterton der Dokumentation, wäre das Land kaum auf diese Hilfe angewiesen, müβte es sich nicht dem angeblichen Sachzwang Weltmarkt beugen und sich die Preise für seine Erzeugnisse diktieren lassen.

Auf der World Barista Championship, die vom 16.-18. April 2005 in Seattle stattfindet, herrscht beim Vorjahreszweiten aus dem kanadischen Vancouver groβe Anspannung. Er will gewinnen. Aus 36 Nationen, darunter sogar Estland, sind Teilnehmer angereist, um den Titel des weltbesten Kaffeebrühers zu ergattern. Nur beste Bohnen werden verwendet, darunter auch welche aus dem Ursprungsland des Kaffees, Äthiopien. Marc und Nick Francis' Film Schwarzes Gold läβt offen, ob der Mann aus Vancouver einen Gedanken daran verschwendet, daβ seine den Juroren präsentierte Brühkunst mindestens den Mohnatslohn einer äthiopischen Kaffeeleserin verbraucht, der bei zirka 15 US-Dollarn liegt.

In Bule-Hora, im Süden des Landes, wo wie bei allen anderen Kaffeebauern 5 Birr pro Kilo Kaffeebohnen schon reichten, zumindest die nötigsten Mängel hinsichtlich Lebensqualität und Zukunftssicherung der Kinder zu beseitigen, steht ein Bauer mit der Feldhacke zwischen hochgewachsenem Grün und gibt Auskunft. Vier Jahre brauche ein Kaffeebaum, um volle Gröβe zu erreichen. Bis dahin investiere man. Erst ab dem fünften Jahr beginne der Baum, verwendbare Bohnen zu produzieren. "5 Birr würden unser Leben völlig verändern." Er überlege, Chad anzubauen. Mit dem Anbau von Chad erziele man einen besseren Preis. Chad sei zudem nicht so pflegebedürftig und arbeitsintensiv wie der Kaffeebaum. Zu dumm, auch das kann man der Dokumentation entnehmen, daβ Chad in Westeuropa und den USA unter die Betäubungsmittelgesetzgebungen fällt.

Marc und Nick Francis mit Robert RedfordSchwarzes Gold wurde unter anderem mit Mitteln des Sundance Institute finanziert und auf dem vom Schauspieler Robert Redford vor 25 Jahren ins Leben gerufenen Sundance Filmfestival gezeigt. Der Schauspieler, der mit Freunden und Gleichgesinnten Filme produziert und finanziert, war von Black Gold angetan. Spontan schrieben Besucher Schecks aus, um Schulen in der Oromia-Region zu finanzieren. Im Tenor waren sie sich einig, Almosen seien keine Lösung. Tadesse Meskela bringt es auf den Punkt: "Unsere Hoffnung ist, daβ die Konsumenten eines Tages verstehen werden, was sie trinken, und daβ die Leute, die keinen 'fair' gehandelten Kaffee verkaufen, zumindest irgendwie dafür eintreten, daβ wir fair bezahlt werden (...)."

© Uwe Goerlitz

© GeoWis (2007-01-05; 18:23:15)

© Fotos/Abbildungen: diegesellschafter.de; Markus GmbH; NASA

Originaltitel: Black Gold. Groβbritannien, 2006. Regie: Marc und Nick Francis. 80 Minuten. Englisch mit deutscher Untertitelung. Filmpartner: Oxfam Deutschland; Transfair

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