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Henke, Jochen: Apple ein fauler Apfel?

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Steve Jobs, der Mitbegründer von Apple, sieht sich mit schwerwiegenden Vorwürfen amerikanischer Untersuchungsbehörden konfrontiert

Von Jochen Henke (2006-12-30)

Es muss die internationale 'Apple'-Gemeinde schmerzen, dass der Power-PC- und iPod-Inventor of the Universe, Apple-Macintoshs CEO Steve Jobs, Gegenstand von Untersuchungen amerikanischer Behörden ist. 7,5 Millionen Dollar in Aktienoptionen soll er sich laut Financial Times (US) im Jahr 2001 ohne Zustimmung des Unternehmensvorstands genehmigt und zu einem späteren Zeitraum eine bilanztechnische Rückdatierung vorgenommen haben.

In den USA ist Derartiges strikt und unter Strafe verboten. Sollte Jobs der unautorisierte Deal gerichtlich nachgewiesen werden, ist zwar nicht damit zu rechnen, dass die nächste Rechnergeneration Apples gefährdet wäre - Jobs' Innovationsdynamik ist längst ins Mythologische abgedriftet -, indes dürfte der Star und Protagonist der Rechnerschmiede aus Cupertino dann - erneut - weg vom Fenster sein.

Kurzzeitig fiel der Aktienkurs, allerdings nicht dramatisch. Analysten wie Ben Reitzes von UBS Investment Research halten die Ängste von Anlegern und Investoren daher für übertrieben. Auch Analyst Gene Munster von Piper Jaffray glaubte, solange sich nur genug iPods verkauften und Jobs nicht allzu tief in Unregelmäβigkeiten verwickelt sei, bliebe dessen Position ungefährdet. Indes, die Bundesanwälte graben laut dem in San Francisco erscheinenden juristischen Fachblatt The Recorder immer mehr Details aus. Es geht nicht nur um Steve Jobs, sondern um bilanztechnische Unregelmäβigkeiten bei Apple Inc. im Zeitraum 1997-2002.

Noch im Oktober hatte Apple mitgeteilt, die selbst eingeleiteten internen Untersuchungen hätten keine Unregelmäβigkeiten gegenwärtiger Apple-Manager ergeben. Vielmehr sei man besorgt, dass offenbar zwei ehemalige Manager, Fred Anderson, der 2004 als Finanzvorstand zurücktrat und im Oktober Apple verlieβ, und Chefbuchhalterin Nancy Heinen, die schon im Frühjahr 2006 ging, nicht korrekt mit der Verbuchung von Aktienoptionen umgegangen seien.

Ob die Staatsanwälte sich mit Bauernopfern zufriedengeben werden, darf bezweifelt werden. Bei zur Zeit fast 200 US-Unternehmen sind Untersuchungen dieser Art im Gange. Wie sehr Apple aus dem organisatorischen Tritt geraten ist, zeigt sich daran, dass die Firma ihren Jahresbericht des abgelaufenen Geschäftsjahres (30.09.) nicht rechtzeitig zum 14. Dezember vorlegen konnte und dies einen Tag später mit den laufenden Investigationen begründete.

© Jochen Henke

© GeoWis (2006-12-30)

© Fotos: Apple Inc.; engadget.com

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