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Brenthäuser, Nina: Jolie/Pitt - Die Adoptionsprofis

Die Adoptions- profis

Angelina Jolie und Brad Pitt kümmern sich in Vietnam um weiteren Familienzuwachs

Von Nina Brenthäuser (2007-03-02)

Fertilitätsprobleme liegen bei den Schauspielern Angelina Jolie und Brad Pitt sicherlich nicht vor. Das konnte weltweit beobachtet werden, als Jolie sogar beim Weltwirtschaftsforum in Davos (2006) ihren Schwangerschaftsbauch zur Schau getragen hatte. Das People's Magazine hatte das Paar als Family of the Year gepriesen. Mikro-Familienpolitik of the Year wäre vielleicht angebrachter gewesen.

Angelina Jolie und Brad Pitt in IndienEs ist unter Hollywood-Stars inzwischen Mode geworden, Weltreisen mit der Adoption von Kindern - und umgekehrt - zu verbinden. Die Popmusik-Ikone Madonna, etwa, hatte wohl auch keine Lust mehr, sich befruchten zu lassen und selbst zu gebären und hat sich kurzerhand Familienzuwachs adoptiert.

Doch kaum jemand inszeniert dies so mediengerecht wie das bislang unverheiratete Paar Jolie-Pitt. Letztes Jahr noch war das Paar in Namibia unterwegs, wo Angelina Jolie unbedingt niederkommen wollte. Papparazzi waren ihm so auf die Pelle gerückt, daβ es schlieβlich unter den Schutz der namibischen Regierung kam. Wann hatte es so etwas schon mal gegeben?

Zwischen Niederkunft, Adoption und Weltreisen wirkte jeder für sich noch in Filmproduktionen mit, Jolie in The Good Shepherd, Pitt in Babel. Pflichtübungen. Nun kümmert sich das Paar um Familienerweiterung in eigener Angelegenheit in Vietnam und hat den Nachrichtenagenturen AFP und DPA zufolge in Vietnams Hauptstadt Hanoi "die Antragspapiere zur Adoption eines Kindes" der zuständigen Behörde zukommen lassen.

Angelina Jolie schwanger in NamibiaWie die Nachrichtenagenturen mitteilen, habe Jolie den Adoptionsantrag allein eingereicht, weil sie mit Pitt noch nicht verheiratet sei. Die Schauspielerin werde behandelt wie jeder andere Adoptionsinteressierte aus den USA. Immerhin.

In Äthiopien und Kambodscha war das Paar bereits erfolgreich gewesen. In Vietnam wird es ihm bald wahrscheinlich ähnlich ergehen. Zwar ist bisher nicht bekannt geworden, daβ sich Jolie-Pitt für Fuβball interessieren, doch nimmt man ihre Statements ernst, will sich das Paar doch eine Mannschaft zusammenadoptieren.

Sicherlich hat es beste Absichten, genauso wie all die anderen Adoptiveltern beste Absichten haben. Anders aber als bei jenen Adoptiveltern, bei denen (Be-)Fruchtbarkeitshindernisse eine Adoption die letzte aller Varianten zur Kinderwunscherfüllung ist, zelebrieren Jolie-Pitt - und andere - einen Adoptionstourismus ohne Fruchtbarkeistnot.

So hat es den Anschein, als täten sie Gutes, im Kern aber kann es auch - wenn man es gut meint mit ihnen - als Affront gegen die gesellschaftspolitische Gegenwart jener Nationen gerichtet sein, die nicht in der Lage sind, auch für die Verlierer - die Waisen - Chancengleichheit herzustellen.

Offenbar wird Hollywood gebraucht. Andererseits: als politische oder gesellschaftspolitische Aktivisten sind Jolie-Pitt abgesehen von deren Rollen in Filmproduktionen noch nicht aufgefallen.

© Nina Brenthäuser

© GeoWis eBooks (2007-03-02; 17:45:19)

© Fotos: ourbollywood.com; socialife.com

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