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Clinton droht Iran mit Krieg und siegt knapp in Pennsylvania
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Bleibt morgen alles wie gestern?

Barack Obama gilt als große Hoffnung der westeuropäischen Bevölkerungen. Sollte er tatsächlich Präsident der USA werden, werden sich die politischen Optimisten schnell ernüchtert sehen. Mit Hillary Clinton als Präsidentin könnten sie gar nicht mehr aus der Ernüchterung herausfinden. Sie drohte dem Iran nun mit Krieg.

Von Liz Bremer (2008-04-23)

Während ein Großteil der demokratischen Welt darauf hofft, daß Barack Obama als demokratischer Herausforderer erst gegen seine Parteifeindin Hillary Clinton und dann gegen den republikanischen Kandidaten John McCain obsiegte, wird verkannt, daß es mit einer demokratischen Präsidentschaft nicht unbedingt gemütlicher würde.

 Vor allem nicht für Deutschland. Obama scheint nach innen moderat, nach außen smart. Jüngst polterte er, die Europäer hätten sich stärker in Afghanistan zu engagieren.

Hillary Clinton gilt trotz ihres sozialpolitischen Engagements, dessen Kern stets die Krankenversicherungspflicht war, als das, was in Deutschland unter 'Mitte' verstanden wird.

Vor wenigen Wochen war die politische Kampfmaschine Clinton ihrem demokratischen Mitbewerber Obama in die Parade gefahren, indem sie von einem Duo sprach, in dem nach Clintons Geschmack Obama ihr nachgeordnet wäre.

Was nach einem Angebot aussah, konnte von Obama nur als Finte, bestensfalls Wahlkampftaktik verstanden werden. Zwar hatte Hillary Clinton in Ohio und Texas mehr Stimmen geholt als Barack Obama, aber in der Summe der Zustimmung blieb Obama mit knapp 100 Stimmen vor ihr. Es gehört eine gewisse Chuzpe dazu, wenn die an Position zwei Liegende dem Führenden ein Angebot macht.

Die nährt sich bei Clinton wohl daraus, daß sie auf die möglicherweise entscheidenden Stimmen der 'Super-Delegierten' setzt. Für die amerikanische Wählerschaft könnte derartige Taktik als überproportional ausgeprägter Machtwille verstanden werden. Vielleicht auch als Demonstration einer mit dem Mut der Verzweiflung kämpfenden 60-Jährigen, die um ihr politisches Überleben fürchtet.

Dieses Jahr ist Hillary Clintons letzte Chance, 2009 an die Macht in den USA zu gelangen. Gemäß dem Motto: It's now or never. Sie wird das wissen. Doch die Art und Weise, wie sie sich in der internationalen Öffentlichkeit darstellt - weniger als Kämpferin, mehr als beißender und kläffender Terrier, und nun auch noch als potenzielle Kriegstreiberin - erinnert an den letzten Wahlkampf des amtierenden Präsidenten, George W. Bush.

 Wie amerikanische Medien berichteten, habe Clinton im US-Fernsehsender ABC dem Iran mit Krieg gedroht. Nicht nur das. Sie hatte sich auch - wenn stimmt, was geschrieben wurde - der Sprache Hitlers bedient, indem sie dem Iran mit einem Atomschlag und "der völligen Vernichtung" drohte, sollte der Mullahstaat sich anschicken, einen Atomschlag gegen Israel durchzuführen.

Alles nur Wahlkampfgerassel? Clinton lag vor den gestrigen Vorwahlen im Bundessaat Pennsylvania 164 Stimmen hinter Obama zurück. 158 Delegierte und 29 Superdelegierte galt es in dem von hoher Arbeitslosigkeit, Kohle- und Stahlindustrie geprägten Staat einzufangen.

Sie hat ähnlich knapp wie schon in Texas und Ohio gegen Obama gewonnen, vor allem in ländlichen Regionen, kleineren Städten und bei der weißen, männlichen Wählerschaft. Sie ist nur leicht an ihn herangerückt. Obama kann immer noch 140 Delegiertenstimmen Vorsprung aufweisen, und auf rund 60 Prozent Zustimmung unter den weiblichen Wählern.

Gemeinsam haben die demokratischen Kandidaten laut CNN in Pennsylvania beinahe viermal soviele Stimmen eingesammelt wie der Kandidat der Republikaner, John McCain. Gegenüber den Republikanern insgesamt entflienen auf Obama/Clinton noch knapp dreimal soviele Wählerstimmen.

Nun beginnt Hillary Clinton ihrer Partei mit martialischem Gezeter zu schaden. Selbst wenn ihre unsägliche Wortwahl und das Drohgebärde gegenüber dem Iran nur dem Vorwahlkampf geschuldete Äußerungen gewesen sein sollten, so hat die alte Dame immerhin preisgegeben, zu was sie fähig wäre.

© Liz Bremer

© GeoWis (2008-04-23)

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