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Mietkaution: Seit einigen Wochen bewirbt die Deutsche Kautionskasse ein Geschäftsmodell, das klammen oder sparsamen Mietern anbietet, für sie eine Kautionsbürgschaft zu übernehmen. Was steckt dahinter?
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Schöner und teurer (Versicherungs-)Schein

Das Unternehmen Deutsche Kautionskasse versucht seit einigen Wochen, Mietern ein Geschäftsmodell schmackhaft zu machen, das zunächst einladend klingt. Wie funktioniert es, welche Fallstricke werden bereitgehalten und wer steckt dahinter?

Von Judith Reichardt (2010-04-13)

Letztere Frage ist schnell beantwortet. Die Deutsche Kautionskasse (DKK) ist eine Versicherungsmaklerin mit Sitz im bayrischen Starnberg, die fest an die Chartis Europe S.A. gebunden ist. Chartis wirbt damit, seit 90 Jahren Versicherungen anzubieten - seit 1946 auch in Deutschland. Das Unternehmen hält sich zugute, mit "firmeneigenen Versicherungsvermittlern" zu operieren. Der heutige Firmensitz der Chartis Europe S. A. in Deutschland ist Frankfurt/Main. Gesteuert aber wird, folgt man Unternehmensangaben, die Chartis Europe S. A. aus der unweit von Paris gelegenen Stadt Courbevoie.

Das Unternehmen Chartis Europe S. A. existiert seit 16. Oktober 2009. Zuvor hieß es AIG Europe und zählte zum New Yorker Versicherungsgiganten AIG (American International Group), der im Jahr 2008 bald 100 Milliarden Dollar Verlust schrieb und ohne Staatshilfen wahrscheinlich in Konkurs gegangen wäre. Dabei hätte der Konzern auch für einen fulminanten Finanz-Crash gesorgt, der noch über die ohnehin durch die international vernetzte Finanzwirtschaft bereits verursachte gigantische Geldvernichtung hinausgereicht hätte.

War sich die AIG in ihrer langen Firmengeschichte bisher nicht zu schade, so ziemlich jedes erdenkbare Risiko zu versichern, unternimmt sie das unter der Firmierung von Chartis Europe S. A. auch jetzt noch, allerdings bindet sie sich nun ein gut abgestimmtes Bungee-Seil an die Fußknöchel, das einen Aufprall auf die jeweilige Oberfläche möglichst verhindern soll. Dazu dient offenbar auch die Umfirmierung.

Die DKK, die freundlich auf der Webseite kautionskasse.de damit wirbt, Kautionsbürgschaften für Mieter zu stellen, die weder Cash noch Bankbürgschaft beim Vermieter vorlegen wollen, versteht sich als Versicherungsmaklerin für Chartis Europe S. A. und versucht ihren potentiellen Kunden weiszumachen, dass die per Bankbürgschaft oder bar zu hinterlegende Mietkaution besser für andere Dinge verwendet werden könne - also im Cashflow des Mieters bleibe -, wenn man stattdessen die DKK mit einer Bürgschaft beauftrage.

Das hört sich gut an, kann aber richtig nach hinten losgehen. Folgt man den Geschäfts- und Versicherungsbedingungen der DKK, handelt es sich auf den ersten Blick zwar um klassisches Versicherungsgeschäft. Auf den zweiten, intensiveren Blick aber verkehrt sich der Begriff Bürgschaft plötzlich ins Gegenteil.

Anders als bei der klassischen Bürgschaft, bei der der Bürge für den zahlungsunfähigen oder zahlungsunfähig gewordenen Kreditnehmer haftet, haftet die DKK eher kaum. Sie tritt in Vorleistung, falls ein Mieter in Kautionshaftung genommen wird, fordert aber die geleisteten Zahlungen gemäß Paragraph 15, Absatz 2 der Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) der DKK vom Vertragspartner, also dem Versicherungsnehmer, zurück.

Fünf Prozent der Kautionsbürgschaft kostet es jährlich, sich eine Mietbürgschaft bei der DKK zu erkaufen, die - folgt man dem Rückzahlungsparagraphen 15,2 - gar keine landläufig als solche verstandene Bürgschaft ist, sondern nur ein Invorleistungtreten, und damit noch nicht mal eine richtige Versicherung. Die Vorleistung wird hierbei nicht etwa von der DKK, die ja nur Maklerin ist, oder von der Chartis Europe S. A.-Niederlassung in Deutschland geleistet. Das wäre zu einfach. Geldleistungen übernimmt die im französischen Courbevoie ansässige Chartis S. A.

Zu den fünf Prozent jährlicher Gebühr, was bei einer Kautionssumme von 1500 Euro immerhin mit 75 Euro pro Jahr zu Buche schlägt, kommt noch eine einmalige Gebühr von 50 Euro für eine so genannte Bürgschaftsurkunde hinzu. Ab dem zweiten Vertragsjahr stellt die DKK zudem jährlich zehn Euro als Service-Gebühr in Rechnung.

Wer nun denkt, dieses Angebot zielte auf insolvente, kaum oder gar nicht kreditwürdige Antragsteller ab, ist auf dem Holzweg. Das Gegenteil ist der Fall. Über die Kensington Consumer Data GmbH lässt die DKK die Kreditwürdigkeit des Antragstellers prüfen. Hierzu werden auch die Schufa, Creditreform, infoscore und die Consumer Data GmbH bemüht bzw. eingeschaltet.

Mitunter handelt die DKK nicht mal als Makler, sondern nur als "Botin". Zumindest bedingt sie sich dieses Recht aus. So heißt es unter Punkt 4, Leistungen, ihrer Bedingungen etwa: "Die DKK ist berechtigt, Anzeigen und Willenserklärungen des Kunden an die Chartis Direktion für Deutschland weiterzuleiten. Sie handelt dabei lediglich als Botin, nicht aber als Bevollmächtigte."

Da eine Kautionsbürgschaft für wenig oder gar nicht kreditwürdige Mieter von der DKK abgelehnt wird, stellt sich die Frage, ob das Unternehmen mit seinem Geschäftsmodell auf Dummenfang ist und inwieweit ein Online-Antrag Auskunft gibt. GeoWis hat das anhand fiktiver Eingaben heute getestet. Das Ergebnis ist ernüchternd, vor allem auch für die DKK.

Zuerst haben wir uns hinter einer frei erfundenen 33-jährigen Essenerin versteckt, die wir mit Namen, Geburtsort, Geburtsdatum, Wohn- und Umzugsadresse ausgestattet haben. Der Kautionsbürgschaftsbedarf in Form einer Kautionsumwandlung betrug 2500 €. Unsere Phantasiedame wohnt im Stadtzentrum von Essen-Kettwig, einem exponierten Stadtteil der Ruhrmetropole. Ihre Umzugsadresse gaben wir mit Kortumstraße an, einer mittelteuren Gegend in Essen-Rüttenscheid. Online wurde die Bürgschaft unter der Kodierung WA 0-013-919 genehmigt. Gebühren: 125 € Versicherungsprämie/Jahr, 50 € Bürgschaftsurkunde.

Im zweiten Test gaben wir die frei erfundenen Daten eines 41-Jährigen ein, der inHamburg geboren wurde und innerhalb des mittelteuren Dortmunder Kreuzviertels umziehen wollte. Sein Bürgschaftsbedarf betrug 1000 €. Von der DKK online unter dem Kode WA 0-013-920 genehmigt. Anders als bei dem von uns frei erfundenen 52-jährigen Antragsteller, dem wir den Geburtsort Ratzeburg zugewiesen haben und der innerhalb der Dortmunder Innenstadt umziehen wollte. Sein Bürgschaftsbedarf betrug 5700 €. Er wurde nicht genehmigt.

Hatten wir die drei bisherigen frei erfundenen Antragsteller mit klassisch deutschen Vor- und Zunamen ausgestattet und sie in mittelteuren Wohngegenden verortet, wollten wir nun wissen, wie es sich bei einem fiktiven türkischen Antragsteller verhält, der aus der Dortmunder Nordstadt, einem sozialen Brennpunkt, in das biedere und teurere Kreuzviertel umziehen will.

Wir gaben ihm einen erfundenen Namen türkischen Schlags und als Geburtsort Dortmund, bezifferten sein Alter auf 37und seinen Kautionsbedarf auf 600 €. Unter der Kodierung WA-0-013-925 (wiederholt auch ... 927 und ... 928) wurde die Bürgschaft genehmigt. Zwar gehört zu den Online-Formularanforderungen auch die Angabe einer E-Mail-Adresse (wir wählten gmx und web - de), doch macht es die DKK Trickbetrügern sehr leicht, die dem Unternehmen mit fiktiven Angaben möglicherweise Schaden zufügen könnten.

Den Ehrlichen hingegen macht es das Unternehmen schwer, indem es suggeriert, es übernehme Kautionshaftung, im Kleingedruckten aber schreibt, es werde die zu zahlende Kaution nebst Kosten vom Vertragspartner zurückfordern. Stellt sich die Frage, ob man eine derartige Versicherung, die im Zweifel keine Versicherungsleistung, sondern nur Vorkasse bietet, für derartig hohe Gebühren braucht. Wer vernünftig rechnen kann, braucht sie bestimmt nicht.

© Judith Reichardt

© GeoWis (2010-04-13)

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