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Der Herr der Karten - 20 Jahre MOK mit Jean-Christophe Victor auf Arte
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Ein Franzose erklärt die Welt

Vor 20 Jahren startete Arte mit Jean-Christophe Victor die Reihe Mit offenen Karten. Das preisgekrönte Format ist bis heute konkurrenzlos geblieben.

Von Uwe Goerlitz (2012-09-01)

Im Mai ist er 65 geworden, doch wenn Jean-Christophe Victor, von Haus aus Sinologe und promovierter Ethnologe, in seiner auf Arte ausgestrahlten Sendung Mit offenen Karten (MOK) vor der Kamera erscheint und komplexe Zusammenhänge mittels thematischer oder geographischer Karten auf verständliche Weise erklärt, scheint er nichts von seinem Elan verloren zu haben, mit dem er vor über 20 Jahren an den Start ging.

Jean-Christophe VictorZunächst wurde MOK lediglich auf Arte France gesendet. Ab September 1992 kamen auch die Zuschauer in Deutschland in den Genuss dieser Sendung, die wesentlich auf Victors Idee und Konzeption zurückgeht. Sein Credo lautet: "Die Karten zum Sprechen bringen", wie er 2005 im Interview mit Le Moniteur du Commerce International (MOCI) sagte.

Bevor er mit der Sendung im TV reüssierte, hatte er als Analyst in Frankreichs Außenministerium und während des sowjetisch-afghanischen Krieges als französischer Botschafter in Kabul gearbeitet. Später war er mit Australien und Polynesien befasst und in diesen Regionen unterwegs. Durch seine Tätigkeiten kam er eigener Aussage zufolge "entscheidend" mit geopolitischen Kräfteverhältnissen in Berührung und entdeckte seine "geopolitische Berufung".

1989 gründete er mit der Historikerin und Politikwissenschaftlerin Virgenie Raisson, die seit einer Dekade im Beirat der Ärzte ohne Grenzen (Médicines sans frontières) sitzt, das Laboratoire d'études politiques et d'analyses carthografiques (Lépac), das unweit von Paris, in Rambouillet, seinen Sitz hat. Das kleine Team beschäftigt sich im Wesentlichen mit interdisziplinärer angewandter Forschung in Politikwissenschaft, Wirtschaft, Geographie, Kartographie und Ökologie und erstellt Analysen und Studien, deren Ergebnisse vorzugsweise kartographisch aufbereitet werden. Aufträge erhält es von Körperschaften des öffentlichen Rechts und Unternehmen.

demographie_asien_arte_geowisDurch sein MOK-Format - Dauer pro Sendung: zehn bis zwölf Minuten, samstags ab 19.15 Uhr auf Arte, Wiederholungen im Laufe der folgenden Tage - haben Victor und das Lépac große Popularität erlangt und dazu beigetragen, dass selbst vermeintlich dröge Themen wie Raumordnungsmuster und -nutzung, Flächenfraß, Suburbanisierung oder Rohstoffeabbau in der Tiefsee einem nicht fachkundigen Publikum auf anschauliche Weise nähergebracht werden können.

Und er hat - im Verbund mit seinem Team - der thematischen Kartographie neue Impulse gegeben, indem er unter Zugrundelegung geographischer Aspekte Bedeutungs- und Wirkungszusammenhänge menschlichen Handelns vermittelt, die Wechselwirkungen von Mensch und Umwelt klipp und klar darstellt und in MOK zwar kritisch, indes nicht ideologisch verbrämt zeigt, was lokal, regional und global auf unserem Planeten los ist.

Man könnte Jean-Christophe Victor auch als Super-Geographen oder besten Interpreter der Geo- und Politikwissenschaften bezeichnen, denn was er mit MOK vollbringt, dürfte im Grunde den meisten Geo- und Politikwissenschaftlerin eine Herzensangelegenheit sein. Allerdings gelingt es kaum einem, die Dinge derart auf den Punkt zu bringen, obwohl es durchaus viele schon versuchten.

Einer von ihnen ist der in mehreren Disziplinen (Soziologie, Europäische Sprachen und Literaturwissenschaft) einen Abschluss haltende und in Geowissenschaften promovierte Journalist Paul Harrison, der vielfach für UN-Organisationen gearbeitet hat und 1993 mit The Third Revolution¹ einen umfangreichen Ansatz zur Beschreibung der globalen Probleme lieferte. In Deutschland befasst sich die 1986 auf Initiative des ehemaligen Bundeskanzlers Willy Brandt (1913-1992) gegründete Stiftung Entwicklung und Frieden (SEF) mit Sitz in Bonn mit den Problemen dieser Welt.²

China_lepac_geowisDoch so stringent anschaulich und klar wie es Victor in MOK macht, gelingt es im deutsch- oder französischsprachigen Raum niemandem, zumal die aufgegriffenen Themen, die universitär zwar sicherlich - und auch interdisziplinär - behandelt, aber nur selten der Öffentlichkeit allgemein verständlich präsentiert werden.

Der Astrophysiker und Professor für Physik (LMU München) Harald Lesch unternimmt in der ZDF-Sendung Leschs Kosmos mitunter zwar den Versuch, geo- und astrophysikalische Zusammenhänge dem geneigten Publikum zu vermitteln, aber er wählt eine viel zu saloppe Sprache, irrt stets in klinisch weißer Studiokulisse umher und ist disziplinär begrenzt. Inzwischen wird er in der Comedy-Serie Switch reloaded sogar parodiert.

Auch Victor ließe sich auf Grund seines jeden Karikaturisten erfreuenden Gesichts prächtig wie trefflich karikieren und parodieren, allerdings kaum wegen der Inhalte seiner Sendung. Er tritt lediglich zu Beginn und zum Ende von MOK vor die Kamera. Schwerpunkt sind die kartographischen Darstellungen mit seiner Stimme aus dem Off. Zum Ende der Sendung gibt er stets Empfehlungen zu weiterführender Literatur.

Victor weiß um die Macht von Karten. Jeder Schüler, der erstmals einen Atlas aufblättert, visualisiert die Welt durch Karten. Wo liegt Frankreich, wo Europa, wo sind die USA, an welche Küsten schwappen oder branden die Wellen des Indik, wo liegt Australien, wie groß ist New York, wo sind die Hauptanbaugebiete von Reis, wo die größten Gold-, Kupfer-, Mangan- oder Eisenerzvorkommen? Wo wird überfischt? Wo leben die meisten Menschen?

Virginbie_Raisson_lepac_geowisDie gedruckte - spätestens seit Google Earth und Google Maps auch online verfügbare - Karte prägt die Wahrnehmung ihres Betrachters, sei sie physisch, topographisch, stilisiert oder thematisch, sobald er erstmals damit in Berührung kommt. Ebenso prägend sind die Projektionsdarstellungen, besonders die von Weltkarten. Ob es eine Mercator-Projektion ist, die eine winkeltreue Abbildung der Welt bietet, oder eine Azimuthalprojektion, die ein längengradtreues Modell darstellt.

Es gibt eine Vielzahl von kartographischen Projektion unserer Welt - Peters-Projektion, Senkrechte Umgebungsprojektion, Gnomonische Projektion, Flächentreue Kegel-Projektion, Millersche Zylinder-Projektion, Hammer-Aitoff-Projektion, Mollweide-Projektion usw. Wer wissen will, wie die Größenverhältnisse der Landmassen, Staaten und Ozeane untereinander sind, sollte sich an eine flächentreue Darstellung des Globus' halten. Indes, Nachrichtenformate deutscher TV-Sender verwenden gern die Hammer-Aitoff- und die Mollweide-Projektion.

In MOK wird das flächentreue Projektionsmodell häufig verwendet. Sobald es aber um thematische Karten geht, etwa um die Darstellung globaler Bevölkerungsverteilung, biologischer Vielfalt, die Darstellung von Artensterben, Überfischung, Holzeinschlag, Häufung von Naturkatastrophen, Sättigungsquoten mit Kühlschränken, PKWs, Fernsehern, Smartphones etc., Unterernährung, Konfliktgebieten oder Chemieunfällen treten die Projektionsmodelle in den Hinter- und die kartographische Hervorhebung des Problems in den Vordergrund.

wirbelstuerme_lepac_geowisMOK gehört zu den ältesten und gleichzeitig herausragendsten Sendungen von Arte. Und zu den unabhängigsten, wie Victor im Interview mit MOCI bekräftigt. "ARTE hat mir immer vollkommene (Gedanken-)Freiheit gewährt. Für mich ist das eine Frage der politischen Verantwortung. Das bedeutet auch eine enorme pädagogische Anstrengung seitens des deutsch-französischen Senders."

Aber auch von ihm und seinem Team. Denn nichts ist schwerer als die komplexen Zusammenhänge und Geschehnisse auf und in dieser Welt so zu erklären, dass sie auch von Siebtklässlern verstanden werden. Jean-Christophe Vicor kann das. Hut ab!

¹ Paul Harrison: The Third Revolution. Population, Environment ans a Sustainable World. Penguin Books, London, 1992 (dt.: Die Dritte Revolution. Antworten auf Bevölkerungsexplosion und Umweltzerstörung. Suhrkamp, 1996.)

² Globale Trends. Daten zur Weltentwicklung. Webseite Stiftung Entwicklung und Frieden >>

© Uwe Goerlitz

© GeoWis (2012-09-01)

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