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Beijing 2008: Argentinier zelebrierten den Fackellauf
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Gaby hielt die Fackel hoch

In Buenos Aires kamen die Pro-Dalai-Lama- und Menschenrechtsaktivisten nicht so zum Zug, wie zuvor in London, Paris und San Francisco. Offenbar konzentrierten sich die Argentinier mehr auf das Ereignis als aufs Politische. Heute sind die Tansanier an der Reihe.

Von Hao Feng (2008-04-13)

Das Amphitheater Lola Mora de Costanera war der Ausgangspunkt des Olympischen Fackelslaufs in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires (dt.: Gute Lüfte). Den Anfang machte Carlos 'Camau' Espínola, Olympia-Medaillengewinner im Windsurfen in Atlanta 1996 und in Sydney 2000.

 Die Befürchtungen Chinas, weiteren Imageschaden zu erleiden, wie zuvor in London, Paris und San Francisco, wurden in der Stadt am Río de la Plata nicht bestätigt.

Die Porteños, wie die argentinischen Hauptstädter sich nennen und innerhalb des Landes genannt werden, hatten Fröhlichkeit im Sinn und wandten nur marginal Energie auf, den Fackellauf zu einem Politikum verkommen zu lassen.

Damit setzten sich die Porteños deutlich von den bisherigen Protestlern ab und unterschrieben die olympische Idee, in der weder nationale, noch internationale Politik Platz haben. Menschenrechte einzufordern - so kann man der Fackellauf-Veranstaltung in Buenos Aires entnehmen - gehört nicht zum weltgrößten Sportfest.

Das muß man nicht nur akzeptieren, sondern sollte man auch begreifen. Nur wenige werden wissen, ob der chinesische Botschafter in Buenos Aires antichambriert hat. Tatsache ist: Der Fackellauf verlief unterm Strich friedlich und freudig. Ideologisch dagegenzuhalten, muß schwerfallen.

Vielleicht haben die europäischen und US-amerikanischen Anti-Fackellauf-Demonstrationen das Thema überstrapaziert und die international tonangebenden Medien inzwischen in die Bredouille gebracht. Angesichts des weitgehend reibungslosen Verlaufs des 13,8 Kilometer langen olympischen Fackellaufs durch die argentinische Hauptstadt kann man davon ausgehen.

 Die Porteños jedenfalls feierten das Ergeignis. Und sie feierten ihre Fackelläufer. Schwimmerin Georgina Bardach, Radfahrer Juan Curuchet, Ex-Fußballer Diego Maradona - die 'Hand Gottes' -, Judoka Daniela Kraukower, Ruderer Santiago Hernández, und nicht zuletzt, sogar am meisten, Gabriela - genannt Gaby - Sabatini.

Dem argentinischen Tennisidol, das in 40 Spielen gegen das deutsche - Steffi Graf - angetreten und in 29 Spielen unterlegen war, oblag die letzte Etappe in Buenos Aires. Sie senkte die Fackel, um das aus dem an der Plaza de Mayo strömende Gas der Olympischen Schale zu entzünden.

Erstmals seit die Fackel Griechenland auf ihrem insgesamt 137.000 Kilometer umfassenden Weg verlassen hatte, stand wieder die olympische Idee im Vordergrund, was insbesondere Liu Jingmin, Vizepräsident des BOCOG (Beijing Organization Committee for the Olympic Games), aber auch die Chinesen gefreut haben dürfte.

Zeit wurde es. Es gibt andere und möglicherweise adäquatere Gelegenheiten, um für 'Tibet' und 'Menschenrechte' zu demonstrieren. Am Samstagabend erreichte die Fackel Dar es Salaam (Tansania), wo sie von George Mkuchica, Minister für Information, Kultur und Sport, und Adam Kimbisa, Bürgermeister der tansanischen Hauptstadt, entgegengenommen wurde.

Dar ist der einzige Ort in Afrika, in dem sie leuchtet. Bisher ist nichts über signifikante Proteste bekannt geworden. Sollte es so bleiben, würde das auch Tansanias Präsident Jakaya Kikwete freuen, der am vergangenen Freitag von Chinas Staatschef Hu Jintao in Sanya (Hainan) empfangen wurde. Kikwete nimmt am Boao Forum for Asia teil, das bis 13. April dauert.

 Ob es an den starken Regenfällen in Dar liege, wie Bürgermeister Kimbisa laut Daily News Online sagte, oder an den bisherigen Protesten in London, Paris und San Francisco - die ursprünglich auf 25 Kilometer angesetzte Laufstrecke durch die Stadt wurde jedenfalls auf fünf Kilometer zusammengestrichen.

Kritisch für die Fackelläufer wird es noch in Indien (Neu-Dehli, 17. April) werden, wo die Mehrzahl der Exiltibeter eine neue Heimat gefunden hat. Auch in Australien (Canberra, 24. April) werden Proteste erwartet, obwohl die australische Sportministerin Kate Ellis den Fackellauf durch die Hauptstadt bereits ausdrücklich willkommen hieß.

Ähnlich äußert sich das offizielle Japan (Nagano, 26. April), allerdings will man die chinesischen Fackelwächter nicht dabeihaben, wie Shinya Izumi, Chef der Kommission für nationale öffentliche Sicherheit, jüngst bekanntgab. Die Anzahl japanischer Sicherheitskräfte in Nagano von zunächst vorgesehenen 1500 soll deutlich erhöht werden. Zum Vergleich: In Buenos Aires waren argentinischen Zeitungsberichten zufolge etwa 2700 Sicherheitskräfte im Einsatz.

Auch in Südkorea (Seoul, 27. April) stellt man sich auf Proteste ein. Danach aber wird wohl Ruhe einkehren, sind doch die nächsten Stationen Pjöngjang (Nordkorea; 28. April), Ho Chi Minh City (Vietnam, 29. April), Hong Kong (2. Mai) und Macau (3. Mai). Danach folgen vier Städte auf der Insel Hainan und 107 auf dem chinesischen Festland.

© Hao Feng

© GeoWis (2008-04-13)

 

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