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Neofelis diardi - scheue Katze

US-Wissenschaftler bestimmen den auf Borneo und Sumatra vorkommenden Nebelparder zur eigenen Spezies

Von Maik Mensing (2007-03-17)

Offiziell heiβt die in den Regenwäldern der indonesischen Inselprovinzen Borneo und Sumatra lebende Raubkatze Neofelis diardi, in der deutschen Bezeichnung Nebelparder, in der englischen Clouded Leopard. Insgesamt sollen zwischen 8000 und 18000 Exemplare von dieser scheuen Leopardenart existieren, so der World Wildlife Fund (WWF) in einer Meldung vom 15. März 2007.

Seine Namensgebung bezieht die Raubkatze aus ihrer wolkenförmigen Fleckung und dem klimatischen Umstand von oft im Feuchtnebel gelegenen Bergregenwaldgebieten, in denen sie sich aufhält. "Über 100 Jahre lang sei das Tier beobachtet worden", sagt Stuart Chapman vom WWF gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. "Niemals" sei realisiert worden, dass es "einzigartig" sei.

Der 'Baumtiger', wie Einheimische den laut WWF vor etwa 1,4 Millionen Jahren auf die Inseln gekommenen Leoparden respektvoll nennen, weise den Wissenschaftlern zufolge um 40 genetische Abweichungen zu seinem 1821 vom Briten Edward Griffith auf dem asiatischen Festland entdeckten Bruder Neofelis nebulosa auf. Das Alter von Neofelis nebulosa wird vom emeritierten Leiter des Maryland Department of Natural Resources, Paul Massicot, auf 10,8 Millionen Jahre geschätzt.

Neofelis nebulosaDass die nun erfolgte Bestimmung des 'Baumtigers' nicht schon eher stattfand, kommentiert der WWF-Experte Markus Radday damit, dass der "Nebelparder nachtaktiv und äuβerst gut getarnt" sei, und "ihn selbst erfahrene Forscher nur selten zu Gesicht" bekämen.

Der Bestand des 'Baumtigers', dessen männlicher Vertreter bis zu einem Meter lang und 20 kg schwer wird, unterliegt Schätzungen, klar. Fraglich ist, wann und wie schnell die Katze zu den bedrohten Arten gehören wird.

Zoos aus aller Welt interessieren sich für die scheue Raubkatze und rufen damit den Jagd- und Gierinstinkt von Jägern auf den Plan. Wenn Neofelis diardi also nicht schnell genug auf die Artenschutzliste kommt, könnte das Tier schon bald Geschichte sein.

© Maik Mensing

© GeoWis (2007-03-17)

© Fotos: Alain Compost/WWF-Canon; Paul Massicot

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