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Burma: Militärjunta bleibt auf Konfrontationskurs und versucht, das Land abzuriegeln
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Die Militärjunta riegelt Burma (Myanmar) von der Außenwelt ab und bleibt auf Konfrontationskurs.

Von Maik Mensing (2007-09-29)

Seit dem gestrigen frühen Abend (ca. 17 Uhr) sind die Internetleitungen in Burma (Myanmar) tot. Selbst die Regierungsseiten myanmar.gov.mm oder mofa.gov.mm wie auch die Seite myanmar.mm sind stillgelegt. Auch die Telefonleitungen seien lahmgelegt worden, wie auf britischen und chinesischen Blogs berichtet wird.

 Unterschiedlichen Quellen zufolge seien viele Tote in Rangun (Yangon), Burmas größter Stadt, zu beklagen. So berichtete CNN unter Berufung auf diplomatische Kreise, in der Nähe der Sule-Pagode seien 35 Leichen aufgereiht worden. Der britische Premierminister Gorden Brown äußerte sich gestern gegenüber Associated Press, er glaube, dass es viel mehr Tote gegeben habe als zur Stunde bekannt sei.

Inzwischen melden mehrere Radiosender, darunter WDR 2, dass das Militär weiter gegen die Bevölkerung vorgeht, nach offiziellen Angaben neun Todesopfer zu beklagen seien, nach Aussagen von Berichterstattern vor Ort allein in Rangun jedoch mindestens 200. Wieviele es in Mandalay sind, wo vor einer Woche mehr als 10.000 Demonstranten auf den Straßen gewesen sind, darunter etwa 4.000 Mönche, ist bisher nicht bekannt.

Fraglich ist, ob die Abriegelung von der Außenwelt gelingt. Nach wie vor befinden sich viele Touristen und ausländische Journalisten im Land, die nur schwerlich alle ermordet werden können. Fraglich ist ebenso, ob der ehemalige nigerianische Außenminister und jetzige UN-Gesandte, Ibrahim Gambari, der heute in Burma eintraf, etwas bewirken wird.

 Er sei die "größte Hoffnung, die wir haben", sagte der Außenminister Singapurs, George Yeo, der in Singapur erscheinenden Strait Times. "Er genießt Vertrauen auf beiden Seiten. Wenn er scheitert, kann die Situation sich noch verschlimmern", so Yeo.

Der Strait Times zufolge, die sich auf eine chinesische Quelle bezieht, seien die Klöster in Yangon, Mandalay und in der am Golf von Bengalen gelegenen Hauptstadt der Provinz Rakhaing, Sittwe, von Militär und Sicherheitskräftem umlagert. Teilweise seien Stacheldrähte um Klöster gezogen worden. Staatsmedien verlautbarten, die Städte seien ruhig, Demonstrationen aufgelöst.

Dem widersprechen allerdings jüngste Informationen der BBC, nach denen zur Ankunft von Gambari in Rangun rund tausend Demonstranten zusammenkamen, die gewaltsam von Militärs vertrieben wurden. Einige wurden verhaftet. In Pakokku, Provinz Magwe, seien etwa 400 Mönche auf die Straße gegangen. Hier sei ein Arrangement mit den Behörden getroffen worden.

© Maik Mensing

© GeoWis (2007-09-29) 

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