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Alles unter Kontrolle

Kaum gewinnt der BVB nicht jedes Spiel seit Saisonauftakt, verfallen die Sport-Journos des Mainstreams in fast schon peinlicher Manier in ihre altbekannten Berichterstattungs- und Kommentarmuster.

Von Roman Siertes (2012-10-09)

"Dortmund auf Eis", schreibt Spiegel Online, "Dortmund verschenkt Sieg in Hannover" die Welt (Online-Ausgabe), "Ins Remi gestrauchelt" die Süddeutsche (Online-Ausgabe), und zeit.de meint, "Dortmund verliert den Anschluss an Bayern". Offenbar sind die Erwartungen der Sportberichterstatter dieser und anderer Medien an den BVB gestiegen, seit er zweimal nacheinander Meister wurde, dazu den DFB-Pokal 2012 gewann und den FC Bayern in Serie (Saisons 2010/11 bis 2011/12) in fünf Spielen fünfmal mit einer Niederlage bedachte.

Ob sich aus dem Gemäkel auch Anerkennung für den amtierenden Meister herauslesen lässt? Schwer zu sagen. Sie alle - und ihre republikweit in den Sportredaktionen sitzenden KollegInnen - werden nicht müde, die Siegesfolge des FCBs in Vergleich zum durchwachsenen Bundesliga-Start des BVBs zu setzen. Weniger herausgehoben wird, dass der BVB in der Champions League in seiner anspruchsvollen Gruppe zurzeit auf Platz zwei liegt, der FCBs in seiner eher mittelmäßigen auf Rang drei.

Mit zwei Meistertiteln, darunter das Double, sind auch die Ansprüche in der Führungsriege des BVBs gestiegen, insbesondere bei Jürgen Klopp und dessen Trainerstab. Ein Indiz dafür ist neuerdings Klopps Angespanntheit lange nach den Spielen. Zwar hebt er immer hervor, dass die Mannschaft "sein Konzept" gut umgesetzt habe, aber unübersehbar ist auch, dass ihn so manches nervt. Am wenigsten aber das Spiel seiner Elf.

Vielmehr mangelhafte Schiedsrichterleistungen (etwa der Pfiff gegen den BVB zum Elfmeter in Manchester) oder das nicht immer geahndete Foulspiel gegen seine Spieler. Immer wieder auf die Maske bekommt etwa Manni Bender. Kaum genesen, muss er schon wieder zum Doc. Jetzt fällt er wie Mats Hummels, der sich im ManCity-Spiel schmervoll auf den Rücken gelegt hatte und in Hannover den rechten Mittelfuß lädierte, mindestens zwei Wochen aus. Kuba Blaszczykowski muss mindestens sechs Wochen wegen eines Teilrisses am Syndesmoseband pausieren. Klar, dass Klopp angespannt ist.

BVB-Mini-FanTrotz dieser Ausfälle und des durchwachsenen Starts in die BL-Saison schon herbe Kritik am Meister anzubringen, ist allerdings recht verfrüht. Ebenso wie das Schönschreiben zum momentanen Tabellenführer. Der stand auch in der vergangenen Saison nach sieben Spieltagen (mit 18 Punkten) auf Platz eins, während der BVB mit gerade zehn auf Platz acht rangierte. Am Ende der Saison 2011/12 hielt der BVB mit acht Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten FCB die Meisterschale in die Höhe. 16 Punkte hatte der BVB binnen 27 Spieltagen herausgeholt.

Gelegentlich erscheint es angebracht, einmal die Kirche im Dorf zu lassen und einen Blick auf die Historie zu wagen. In der Saison 1994/95 lag der BVB am siebten Spieltag mit 11:3 Punkten auf Platz eins, der FCB mit 10:4 auf Rang 4. Damals galt noch die Zwei-Punkte-Regelung für einen Sieg. 1995/96 lag der BVB - es galt erstmals die Drei-Punkte-Regelung - mit 14 Zählern hinter dem FCB, der durch sieben Siege in Folge 21 Punkte hatte. So wie zurzeit. In beiden Spielzeiten wurde der BVB Meister, 1994/95 mit einem Punkt Vorsprung, 1995/96 mit sechs Zählern.

Unter Trainer Klopp, der gerade wieder zu einer Geldbuße wegen Zunahetretens an einen Schiedsrichter verdonnert wurde, ist im Prinzip Gelassenheit ob des Punktestands in der Liga eingekehrt. Der BVB kam in den vergangenen Jahren stets durchwachsen in die Gänge, auch auf Grund von mangelnder Eingespieltheit der Truppe und notwendiger Kompensation verletzter Spieler, und legte meist erst ab dem zehnten Spieltag los.

Der gehetzte Online-Sportjournalismus wie auch die hierzu oft mit heißer Nadel gestrickten Beiträge im Print-Segment weisen in Ermangelung tiefergehender Betrachtung häufig nur Boulevard-Qualität auf. Meist durch die FCB-Brille. Dabei ist dem unbestrittenen Fußballexperten und FCB-Präsidenten Uli Hoeneß längst klar, dass der einzig ernstzunehmende Konkurrent in der Liga der BVB ist. Er weiß, dass neun Punkte Vorsprung nur eine Momentaufnahme sind und wird nicht müde, das zu predigen. 

Wie auch der ehemalige Meistertrainer und Spieler des BVBs, Matthias Sammer, den der FCB gewiss nicht ohne Strategie eingekauft hat. Sammer, so umständlich und erkennbar gestelzt er sich zuweilen auch ausdrücken mag, weiß, wie der BVB tickt, obwohl eine nach ihm gekommene neue Riege die Geschicke des Vereins erfolgreich lenkt. Sammer, der die alte BVB-Vereinsführung noch erlebt hat, ist sich wohl mehr als jeder andere, mindestens aber genauso wie Uli Hoeneß darüber im Klaren, dass der FCB im BVB einen Meisterschaftskandidaten auf Dauer hat.

Der BVB dreht erfahrungsgemäß in der Rückrunde richtig auf, obwohl er schon jetzt rasant spielt. Wer ManCity auf der Insel an die Wand spielen kann, ist bis zum letzten Liga-Spieltag ernstzunehmen, zumal als Deutscher Meister. Unter den BVB-Anhängern macht sich niemand Sorgen. Abgerechnet wird im kommen Mai, wenn Hoffenheim in Dortmund zu Gast ist.

© Roman Siertes

© GeuWis (2012-10-09)

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