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Ein Spiel

Borussia Dortmund und der FC Bayern München spielen am 25. Mai in London um den Champions-League-Titel. Der BVB hat Heimrecht. Einen Favoriten gibt es nicht. Oder doch?

Von Roman Siertes (2013-05-03)

Ja, es war eine zweifache Demütigung, die der FCB dem stolzen FC Barcelona im Halbfinale der diesjährigen CL-Saison zugefügt hat. Doch das war nicht das Barcelona, das in den vergangenen Jahren als beste Fußballmannschaft der Welt über den Klee gelobt wurde. Das Auftreten gegen den FCB war mehr als dürftig, geradezu hilflos.

fcb-barcelona-halbfinale-3-0-heynckes-jubelEine Mannschaft ist immer nur so gut wie es der Gegner zulässt, lautet eine alte Fußballweisheit. In Barcelona ließen die Bayern nur wenig zu, spielten überwiegend ihr Spiel und ließen den Katalanen keine Chance, das Spiel zu gewinnen.

So schwach wie an diesem Tag war Barça international selten aufgetreten. Nichts funktionierte, Tiki-Taka wurde durch die indisponierten Stars Iniesta und Xavi ad absurdum geführt, aufgelöst wie ein Stück Eisen in Salzsäure. Für Barças Anhänger war es zum Heulen.

Anders Real Madrid am Vortag, das den BVB immerhin mit 2:0 besiegte, dennoch nicht weiterkam. Real aber stürmte, zeigte die berühmten Eier und betrachtete das Spiel über weite Strecken als Rugby-Veranstaltung. Der BVB war insgesamt dominanter, vergab aber seine Hundertprozentigen und darf dank Weidenfellers erneuter Bestform und Lewandowskis Vierer im Hinspiel zum Finale in Wembley auflaufen.

Dort hat er Heimrecht und wird in seinen gewohnten Vereinsfarben präsent sein. Zudem hat er das Wahlrecht für die Blocks, in denen er seine Anhänger untergebracht sehen möchte. Es mag gegenüber den Bayern ein kleiner psychologischer Vorteil sein, und der Umstand, dass der FCB nach dem verlorenen Finale der letztjährigen CL gegen den FC Chelsea die Schmach loswerden will, was nur mit dem Titelgewinn gelänge, mag ein weiterer sein.

cristiano-ronaldo-halbfinale-real-dortmundDie bisher überragende BL-Saison der Bayern, in der sie einige der BVB-Rekorde vom vergangenen überholt haben, würde eingetrübt, wenn sie am Ende mit nur zwei Titeln (Schale und DFB-Pokal) dastünden. Wahrscheinlich wäre es eine mittlere Katastrophe, wenn sie nicht mal das deutsche Double holten.

So wie die Heynckes-Truppe bisher in der CL aufgetreten ist, abgesehen vom Vorrundenspiel gegen Baryssov und der Niederlage im Viertelfinale gegen Arsenal, sollte der europäische Spitzentitel eigentlich gewonnen werden. Dass das Finale kein Selbstläufer wird, ist allen Bayernspielern bewusst, steht man doch dem ärgsten nationalen Rivalen in Wembley gegenüber, der auch als Angstgegner gilt.

Es ist nur ein Spiel, in das beide Mannschaften alles einbringen können. Einen Favoriten gibt es nicht. Oder doch? Der BVB hat zuletzt beim DFB-Pokalfinale 2012 gegen die Bayern überdeutlich unter Beweis gestellt, dass er in der Lage ist, wie ein Hurricane über den Platz zu fegen. Im CL-Finale gegen Juventus Turin (1997) galt er als Underdog. Juve war ähnlich wie heute die Bayern eine vor Selbstbewusstsein, Kraft, Kleverness und Spielstärke strotzende Mannschaft, gegen die die Dortmunder in den Vorjahren nicht gut aussahen. Im Finale blühten sie auf und gewannen 3:1.

In London wird auch es zum Duell zweier Trainer kommen, von denen der Eine, Heynckes, auf dem Zenit seiner Karriere steht und bald in Rente gehen will - was schon mal grundsätzlich schade ist; der Andere, Klopp, steht trotz zweier Schalen und einem DFB-Pokal noch am Anfang. Es kommt zudem zu einem Finale, in dem sich das von den Dortmundern präferierte Sturm-und-Drang-System dem des von den Bayern ähnlich - mit ungleich teurer aufgestocktem Kader - praktizierten gegenüber steht.

Mehr als die Hälfte der Karten stehen den Finalisten zu. Das britische Publikum ist allerdings bekannt dafür, Underdogs, als dieser wird der BVB (noch) eingeschätzt, seine Zuneigung zu geben. Borussia Dortmund hat bei den Briten (noch) den Nimbus des fleißigen und ehrlichen Arbeitervereins, dazu Reputation durch seinen 1966er Europapokal-Sieg (der Pokalsieger) gegen Liverpool. Für die Bayern könnte sich die Begegnung tatsächlich als Auswärtsspiel gestalten. Dass sie auf fremdem Rasen bestehen können, haben sie allerdings in Barcelona und zuvor in Turin eindrucksvoll bewiesen.

road to wembley dortmund b1FCB-Sportdirektor Sammer ist davon überzeugt, dass sein Klub den Henkelpott holen wird, während man sich beim BVB noch vergleichsweise gelassen gibt und Trainer Klopp schwärmt: "Wembley wird einer der größten Momente in unserem Leben. Wir werden uns nicht zufrieden geben, Finalist zu sein." Wäre ja auch Quatsch. Die Frage, ob er "einen Plan" fürs Endspiel habe, beantwortete Klopp auf einer Pressekonferenz mit "Ja".

Unterdessen wurden auf der B1 bereits für das "epochale Ereignis" (BVB-Geschäftsführer Watzke) große Schilder mit der Aufschrift "Road to Wembley" aufgestellt, seltsamerweise auch in Richtung Osten. Man sollte also vorsichtshalber sein Navi programmieren, wenn man sich mit dem Auto von Dortmund aus auf den Weg nach London macht.

Abseits der Anhänger der Finalisten sind die Sympathien laut einer jüngst vom Forsa-Institut im Auftrag des RTL-Nachtjournals durchgeführten und als repräsentativ eingestuften Umfrage beim BVB. Danach wünschen sich 56% die Dortmunder, die von der schwedischen Tagenzeitung Dagens Nyheter liebevoll als "Bollverein" bezeichnet werden, als Titelgewinner, 25% den FC Bayern München, der auf der deutschen UEFA-Webseite als "Über-Team" gelobt wird.

Am 25. Mai wird nicht nur die Tagesform beider Teams darüber entscheiden, wer den Pott holt. Es wird auch der unbedingte Wille zum Sieg sein. Dass den der BVB wie der FCB an den Tag bringen werden, darf getrost vorausgesetzt werden. Ein Spiel.

© Roman Siertes

© GeoWis (2013-05-03)

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