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China: Flucht aus den Städten - Mit Beginn des Frühlingsfestes sind Abermillionen Chinesen auf dem Weg in ihre Dörfer, um das Jahr des Hasen zu feiern
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Lange Nudeln - langes Leben

Der heutige Beginn des Frühlingsfestes bringt die chinesischen Verkehrsunternehmen in den kommenden Wochen an ihre Grenzen. Die Chinesen stört das kaum.

Von Wang Wei (2011-01-19)

Die vier wichtigsten Festivitäten in China und für Chinesen außerhalb des Mutterlandes sind der 1. Mai, der Nationalfeiertag am 1. Oktober, das Frühlingsfest und das Laternenfest. Letzteres wird nun - regional - im Rahmen des Frühlingsfestes am 2. Februar begangen, dem Tag, mit dem das neue Jahr - das Jahr des Hasen - eingeläutet wird.

 Wie jedes Jahr, werden Städte und Dörfer mit Lampions und Girlanden - meist in Gelbrot - geschmückt, Scherenschnitte in allen erdenklichen Formaten angefertigt, Lichterketten über Straßen und Fußgängerzonen gehängt und in den schneereichen Regionen Nordchinas Eisskulpuren gemeißelt. Traditionelle Bräuche. Diese machen Chinesen gerne auch am Essen fest.

Es gibt mit Gemüse, Hack, Krabben und anderen Ingredenzien gefüllte Maultschen (jiao ze) und Teigknödel (bao ze), Ente, Hühnchen, Schweine-, Lamm- und Rindfleischkreationen, Meeresfrüchte, gebratene Hühnerfüße und eine Vielzahl weiterer Leckereien wie zum Beispiel weiße, süße Reisteigkugeln (tangyuan) - ein vorzügliches Dessert. Manches Essen wird mit großen Hoffnungen verbunden. Etwa Nudeln. Je länger die Nudel, desto länger das Leben, heißt es. Und mit einer Fischmahlzeit wird die Erhöhung des Bankkontos und Wohlstandes verbunden. 

Gleichwohl ist das chinesische Neujahr auch die Zeit für kleine und große Geschenke. So schleppen sich insbesondere die in den Städten arbeitenden Dörfler mit allerlei Dingen ab, die es in der ruralen Heimat nicht oder nur sehr schwer und teuer zu erstehen gibt. Fernsehrgeräte, Notebooks, Handys, Leuchten, Messersets, Werkzeug, Kleinmöbel, Winterkleidung, Schuhwerk und vieles mehr.

Ohne Geschenke zu Familie und geliebter Verwandtschaft anzureisen, ist für die meist ein Jahr lang von der Heimat Entfernten nahezu undenkbar. Selbst Studenten, wie überall auf der Welt auch in China notorisch klamm, bringen ihren Lieben Geschenke mit.

 Für die chinesischen Verkehrsunternehmen - Bahn, Bus, Flugzeug - bedeutet das Frühlingsfest alljährlich den Ausnahmezustand. Laut dem nationalen Ministerium für Verkehr wird gegenüber dem Vorjahreszeitraum eine Zunahme des Reiseaufkommens von knapp 12 Prozent für die kommenden 40 Tage erwartet. Doch man habe die Situation erkannt und sei entsprechend gerüstet, heißt es.

Sämtliche chinesischen Fluggesellschaften erhöhen ihre Kapazitäten, richten Zusatzflüge ein und gingen für die nächsten sechs Wochen an ihre Grenzen. Auch die Busunternehmen bringen ab heute alles an Fahrzeugen auf die Straßen, um die Reisenden zu deren Zielorten zu transportieren. Nicht anders verhalten sich die chinesischen Eisenbahngesellschaften, allen voran Marktführer China Railways. Dem staatlichen Unternehmen kommt hierbei der rasante Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes zu Gute. Hatte es zum letztjährigen Frühlingsfest noch 33 zusätzliche High-Speed-Züge eingesetzt, sind es diesmal 88. 

Auch im Regional-Schienenverkehr geht man an seine Grenzen. Von den prognostizierten 2,56 bis 2,85 Milliarden Reisenden, die das Verkehrsministerium innerhalb der nächsten sechs Wochen erwartet, reisen den Prognosen zufolge rund 230 Millionen auf der Schiene. Dimensionen, die ihresgleichen suchen. Anders jedoch als unter westeuropäischen Bahnfahrern in Mode, stört es die Masse der chinesischen kaum, wenn es Gedränge oder gar Verspätungen gibt.

© Wang Wei

© GeoWis (2011-01-19)

Weitere Beiträge zu China finden Sie u. a. in unserer Rubrik 'Artikel & Reportagen', Kategorie 'China'.

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