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Swanberg, W. A.: Luce and His Empire. Rezensiert von Uwe Goerlitz
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Der weiße Chinese

Henry Luce gehörte zu den einflussreichsten und schillerndsten Verlegern der USA. William Andrew Swanberg beschreibt ihn und sein Wirken in einer eindrucksvollen Biographie, die zu lesen es gilt, will man Luce historisch richtig einordnen.

Von Uwe Goerlitz (2011-10-20)

39 Jahre ist es her, seit Swanberg (1907-92) Luce and His Empire veröffentlichte. Zuvor hatte er sieben Bücher geschrieben, darunter die Biographie Citizen Hearst über den Verleger William Randolph Hearst, für die er - wie für dieses Buch - den Pulitzer-Preis erhielt, und eine Biographie über den Preisstifter, die er schlicht mit Pulitzer betitelte. Lebensgeschichten, insbesondere die von Verlegern, waren Swanbergs Spezialität. Bevor sie als Buch erschienen, hatte der Autor stets jahrelang recherchiert, Tagebücher gelesen und mit Zeitzeugen gesprochen, was seine Bücher zu detailreichen Nachschlagewerken macht und die Biographierten der Öffentlichkeit so nahe bringt, als kennte man sie persönlich. So auch bei Time-Gründer Henry Luce, der am 3. April 1898 in Tengchow (heute: Dengzhou) in der chinesischen Provinz Henan als Sohn des reformatorischen Missionars Henry Winters Luce geboren wurde und am 28. Februar 1967 in Phoenix, Arizona, starb.

Luce, von seinem Vater, der mit Frau, Sohn und vier Töchtern Jahre auf einem Anwesen in Weihsien (Weifang), Provinz Shandong, lebte, christlich erzogen, wurde in jungen Jahren missionarischer Eifer vom Bostoner Reverend J. Gordon vermittelt, zu dessen Aussagen gehörte, man müsse von Gott infiziert sein, um diesem dienen zu können. In Kontakt mit Gordon geriet Luce junior, nachdem die Familie 1906 nach San Francisco gesegelt war, um Spenden für den Ausbau des Weihsien-Anwesens aufzutreiben, das später von den Japanern besetzt und zu einem Internierungslager umfunktioniert wurde.

Der junge, "aufgeweckte" Luce sei begeistert vom "Land of the Free" gewesen, habe gesehen, dass "selbst die Armen" im Vergleich zu den chinesischen Massen "reich" seien und habe Gefallen an der Demokratie gefunden, die dem chinesischen Kaiserreich fremd war. Die Luces reisten durch die USA und besuchten wohlhabende Freunde aus dem presbyterianischen Milieu. Während des anderthalbjährigen Aufenthalts sollte der achtjährige Luce von "Mrs. Cyrus Hall McCormick in deren palastartigem Anwesen in 675 Rush Street, Chicago" verbleiben, um eine gute Erziehug zu erhalten. Für den kleinen Luce sei dieses Vorhaben ein traumatisches Erlebnis gewesen, gegen das er erfolgreich rebelliert habe, woran er sich sein Leben lang erinnern sollte, so Swanberg. Mrs. McCormick habe dennoch eine großzügige Spende für Weihsien gegeben.

Luce junior las, was er zwischen die Finger bekam, von "H. G. Henry, über Dickens bis Gibbon", so sein Biograph. Er erhielt "preußische Disziplin durch Mrs. Netz" und wuchs behütet im Kreise seiner Familie und deren presbyterianischen Freunden auf. Er besuchte die Hotchkiss School in Lakewill, Connecticut, wo er Briton Hadden kennen lernte. Mit achtzehn gingen beide nach Yale, New Haven, nachdem Luces Familie längst zurück nach China gereist war.

 Die beiden Yalemen "konnten unterschiedlicher nicht sein", aber sie verband ihre Leidenschaft für den Journalismus und sie "kämpften um eine Position bei der Yale Daily News", wie Swanberg schreibt. Während Luce einen Posten als Autor bekam, besetzte Hadden den Chefsessel. 1920 machten die beiden Yalemen ihren Abschluss und gingen auseinander: Hadden nach New York zur New York World, Luce nach Chicago zur dortigen Daily News. Bei der Baltimore News fanden sie auf Initiative von Hadden wieder zusammen und brüteten erste Ideen für ein eigenes Nachrichtenmagazin aus.

Es dauerte nicht lange, bis sie Time gründeten und damit eine verlegerische Erfolgsstory einleiteten. Am 3. März 1923 brachten sie die erste Ausgabe heraus. Das Funktionsprinzip war, von Tageszeitungsreportern recherchierte Berichte aufzugreifen, sie zu ergänzen, aufzubereiten oder interpretativ in einen breiteren Kontext zu setzen. Ein Prinzip, das für viele Publikationen bis heute beherzigt wird. Hadden war "präsidialer Herausgeber" von Time, starb jedoch bereits 1929 an einer Blutvergiftung. Luce übernahm und erreichte, dass Haddens Vermächtnis an dessen Erben umstrukturiert wurde.

Der rapide Erfolg von Time versetzte Luce in die Lage, mit dem Blatt meinungsbildend zu werden. Der in den USA weit verbreiteten Mode, Vornamen mit Buchstabe und Punkt abzukürzen, setzte er entgegen, sie in Time immer auszuschreiben. 1929 - "Hadden lag im Sterben" (Swanberg) - verstieß er gegen dieses Prinzip, als Walter P. Chrysler auf dem Cover als Man of the Year erschien. Es sollte der Anfang eines später noch häufiger vorkommenden Opportunismusses sein, wobei das hiermit verwandte Konträre ebenfalls einer seiner Charakterzüge war.

Mitten in der Weltwirtschaftskrise gründete er das Business-Magazin Fortune und 1936 kaufte er das Magazin Life. Letzteres hauptsächlich, um die Namensrechte zu besitzen. Aus Life machte Luce sodann eines der erfolgreichsten Magazine für Fotojournalismus. Doch das wichtigste Medium, das, das sich auch Leute mit mittleren Einkommen regelmäßig leisten konnten, war Time. Es war zudem das Medium, in dem er seine ausgeprägte Affinität und Liebe zu China unterbringen konnte.

Denn China hatte Luce, den seine Freunde schon früh "Harry" nannten, geprägt und sollte ihn Zeit seines Lebens nicht mehr loslassen. Er war fasziniert von der überwältigenden landschaftlichen und kulturellen Vielfältigkeit und Schönheit des Landes, wie Swanberg den Leser wissen lässt. Luce war mitfühlend, was die grassierende Armut der Bauern und des Großteils der Städter anging, und er war ein Anhänger von Maos nationalistischem Gegenspieler Chiang Kai-shek, der es im Laufe von gut zwei Jahrzehnten elfmal auf den Titel von Time schaffte.

Mit den Kai-sheks konnte Harry Luce gut. Er habe Chiangs Frau Song Meiling bewundert, ihre Schönheit, ihre Grazie, ihre Stringenz, und er habe für ein republikanisches China gekämpft, für eines, das sich der Demokratie und dem freien Markt verschreibe, während er in den USA auf die Republikaner setzte, aufs Big Business und auf ein ungebremstes Unternehmertum.

Luce befand sich in einer wirren Zeit, sein Leben lang. Den Zusammenbruch des chinesischen Kaiserreichs hatte er von Hotchkiss aus mitbekommen, den Ersten Weltkrieg von Yale aus; die Weimarer Republik, die Weltwirtschaftkrise, den Langen Marsch von Mao gegen Chiang Kai-shek und die Japaner, den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs und dessen Ende als Medien-Tycoon. Harry Luce war dennoch glücklich, denn er fühlte sich als Chinese und hoffte auf ein China seiner abstrakten Vorstellungen.

"Als Henry Robinson Luce am 6. Oktober 1945 auf den lehmigen Yangtze blickte, hatte er Grund, Frohlocken bezüglich der Erfüllung eines der großen Träume seines Lebens zu empfinden. China hatte gewonnen. Fast eine halbe Milliarde Menschen (...) waren gerettet für das Christentum und die Demokratie", schreibt Swanberg. Zwei Monate zuvor waren die US-Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki niedergegangen, was Luce glauben ließ, dass dies unweigerlich positive Auswirkungen auf die Demokratisierung Chinas hätte, zumal Chiang Kai-sheks Truppen sich noch vielversprechende Kämpfe mit denen Maos lieferten.

Vier Jahre später hatte sich Harrys Traum verflüchtigt. Chiang Kai-shek flüchtete mit einem Rest an Truppen erst auf die Insel Hainan, dann auf die etwas größere, Taiwan. Am 1. Oktober 1949 rief Mao die Volksrepublik China aus. Luce versuchte fortan, den Herrscher seines Geburtslandes medial zu bekämpfen. Zwar hatte er zu Lebzeiten keinen Erfolg damit, doch war er ein Wegbereiter für die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen den USA und China, bevor US-Präsident Richard Nixon und Henry Kissinger dem Klassenfeind 1972, fünf Jahre nach Harrys Tod, einen Besuch abstatteten.

Was Swanberg mit dieser Biographie geleistet hat, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Er liefert Informationen über einen der wichtigsten Verleger des 20. Jahrhunderts, die alles, was online über Henry Luce verfügbar ist, verblassen lassen und - beispielsweise - Wikipedia hierzu fulminant in den Schatten stellen. Swanberg bringt dem Leser den Medien-Tycoon in all seiner Zerrissenheit zwischen den Welten China und USA nahe.

Der Autor verzichtet dabei auf Fiktionales. Was er aber unternimmt, ist die Einbettung des Biographierten in die Zeit, in der dieser - und zu großem Teil auch Swanberg - lebte. Eine Zeit, die Luce zumindest medial mitgestaltete und in den USA prägte. Swanberg übt dabei auch Kritik an Luce, teils heftig, aber er würdigt ihn  als den, der er wohl wirklich war: ein weißer Chinese, dessen Herz an seinem Geburtsland hing. Mehr als an dem Land, in dem er geschäftlichen Erfolg hatte.

© Uwe Goerlitz

© GeoWis (2011-10-20)

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