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TV-Kritik: Die peinliche Berichterstattung von ARD und ZDF zur US-Präsidentenwahl
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Selbstverliebt, chaotisch, unangenehm, überflüssig

Die Präsidentschaftswahl in den USA wurde von den öffentlich-rechtlichen Sendern ARD und ZDF umfangreich begleitet. Was dabei herauskam, war vorwiegend peinlich.

Von Jochen Henke (2012-11-07)

Der Mann der Zahlen heißt bei der ARD Jörg Schönenborn, Chefredakteur des Kölner Senders WDR. Wann immer es in den vergangenen Jahren um Wahlen in Deutschland oder den USA ging, trat er groß auf und erklärte die ohnehin für jeden Zuschauer sichtbare PowerPoint-Präsentation - offenbar für Analphabeten und Blinde.

So auch in der Nacht zum Mittwoch, in der es um die US-Präsidentschaftswahlen ging und Schönenborn - geradezu selbstverliebt in seine Balkendiagramme - bis zum Ende des Morgenmagazins (MoMa) durchhielt. Es dürfte den Umfrage- und Zahlenerklärer gewurmt haben, dass bis 9.00 Uhr immer noch nicht feststand, wer die 29 Wahlmänner Floridas bekommt. Bis zur Stunde wird im von dem Republikaner Rick Scott, dem Nachfolger von Jeb Bush, regierten Staat noch gezählt. Klar ist, dass der Demokrat Bill Nelson in den Senat einzieht.

Klar ist auch, dass die MoMa-Moderatorin Anne Gesthuysen, Gattin des Hart-aber-fair-Moderators Frank Plasberg, mitunter völlig neben der Spur war, wie offenbar auch die teils chaotisch agierende MoMa-Redaktion. Mal fehlten die Bilder zur Moderation, mal fehlte die sachgerechte Moderation zu unvermittelt von der Regie eingespielten Bildern. Für den sich die Nacht um die Ohren geschlagenen Zuschauer kam das unangenehm rüber.

Für Jörg Schönenborn, bei dem es nicht wie gewohnt problemlos ablief, wohl auch. Zwischendurch kam er durcheinander, weil ihm die Technik nicht gehorchte, dann wanderte er mal schnell zu seinem Laptop und die Kamera hinkte hinterher. Normalerweise kennt man derartigen Dilettantismus im Öffentlich-Rechtlichen lediglich von den Berliner MoMa-Moderatoren (ZDF) mit der meist unausgeschlafen wirkenden Dunja Hayali und der nicht immer auf Themenhöhe plaudernden Anja Heyde.

Das ZDF verzichtete auf seine MoMa-Moderatoren und schickte stattdessen Bettina Schausten, seit 2½ Jahren Chefin des ZDF-Hauptstadtstudios und gelegentlich trefflich von Martina Hill alias Tina Hausten in der von Oliver Welke moderierten heute-show parodiert und persifliert, in die Wahlnacht, wie auch Wetten-dass…?-Entertainer Markus Lanz. Was Lanz dort zu suchen hatte, erschließt sich kaum jemandem.

Vor den um halb sechs angetretenen WDR-MoMa-Moderatoren waren Universalmoderator Matthias Opdenhövel und die Allesversteherin Sandra Maischberger dran, hatten aber nichts Sinnvolles zu berichten, weil in den USA noch gewählt wurde. Ergo versuchte man sich in Party-Stimmung zu versetzen, was auf beiden Sendern nicht gelang.

Die US-Wahl-Berichterstattung von ARD und ZDF, die erst am frühen Morgen wirklich spannend wurde, wirft abseits der vielen - nervtötenden - Pannen und teilweise aussagelosen Plaudereien Fragen auf. Etwa die, ob in den Redaktionen bekiffte, betrunkene oder in Sekundenschlaf gefallene Bildmischer und Regisseure saßen? Auch die, ob der verantwortliche Intendant bzw. Programmdirektor - beim ZDF Thomas Bellut, bei der ARD Volker Herres - sich ausreichend Gedanken darüber gemacht hatten, derart kostspielige Sendungen abzusegnen, zumal sie dem Spartensender Phoenix in Aktualität und inhaltsreicher Analyse die ganze Nacht bis zum Ende des MoMa hinterherhinkten?

Abgesehen von teilweise indisponierten Simultanübersetzern, lieferte Phoenix durch die Zusammenarbeit mit CBS stets aktuelle Bilder und Zwischenergebnisse - an denen sich leider deutsche Leitmedien nicht orientierten. Offenbar hielten die sich an ARD und ZDF, weshalb man sich die Nachtschichten - etwa bei Spiegel Online und Welt Online - auch hätte ersparen können.

Angesichts der im Kern am besten von Phoenix begleiteten US-Wahl, dem Sender, der von ARD und ZDF gemeinsam aus GEZ-Gebühren finanziert wird, sind nun die Aufsichtsgremien der Öffentlich-Rechtlichen gefragt, die zu klären haben, weshalb großartig und teuer, sehrwohl auch überflüssig von ARD und ZDF gesendet wurde, wenn doch das bessere Programm in der Sparte lief? Kann diese Frage nicht zufriedenstellend beantwortet werden, müssten die sprichwörtlichen Köpfe rollen.

© Jochen Henke

© GeoWis (2012-11-07)

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