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Fußball: BVB-Spieler Großkreutz pinkelt in Hotel-Lobby, Jogi Löw outet sich als Raser und der DFB hat neben einem sehschwachen Schiedsrichter nun auch in Oliver Bierhoff einen hauseigenen Comedian
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Druck!

BVB-Nationalspieler Kevin Großkreutz urinierte im Hotel Berlin, Berlin in der Lobby. Ein Aufreger? Was ist dann Bundestrainer Löws erneuter Führerscheinentzug? Oder Florian Meyers räumliche Wahrnehmung?

Von Roman Siertes (2014-05-27)

Es sieht nie gut aus, wenn Männer ihr bestes Stück aus der Hose fummeln, um irgendwo hin zu urinieren. Ganz gleich, wie interessant das Ding auszusehen vermag. Erregung öffentlichen Ärgernisses (§§ 183, 183a) kann da strafrechtlich schlimmstenfalls herangezogen werden. Oder Belästigung der Allgemeinheit (§ 118 OWG). Eine Ordnungswidrigkeit.

Lobby_Berlin_kevin_urinierenAber welcher Mann, Heranwachsende oder Jugendliche hat nicht schon mal klaren Verstands oder in umnachtetem Zustand irgendwo Wasser lassen müssen, wo man nicht Wasser lassen sollte? Der Prinz von Hannover, Ernst August, Gatte der Prinzessin Caroline von Monaco, als hierzulande bislang prominentestes Beispiel, pinkelte vor 14 Jahren an einen EXPO-Pavillon. Hätte er sich etwa in die Hose machen sollen?

Wenn es nach der Axel-Springer-Presse (ASP) ginge - selbstverständlich. Dann hätte die Schlagzeile womöglich gelautet: Prinz pinkelt sich in die Hose. Beim BVB-Recken Kevin Großkreutz, der nach der Pokalpleite gegen den FC Bayern wohl ordentlich einen über den Durst getrunken hatte und morgens in der Lobby des Hotels Berlin, Berlin am Lützowplatz nicht an sich halten konnte, wäre kaum eine bessere zu erwarten gewesen. Die Einzigen, die sich aufregen, sind die sich als Journalisten verstehenden Schreiber von BILD und anderen Medien der ASP.

Ausgerechnet jene also, die seit Jahrzehnten ihren journalistischen Urin tagtäglich über ihre Leserschaft gießen. Ausgerechnet jene Gralshüter des journalistischen Schwachmatismus‘, in deren Reihen sich offenbar nur Anti-Alkoholiker, sauber arbeitende männliche Journos und holde Waldfeen mit Schreibkenntnissen befinden, sind der Ansicht, Großkreutz hätte seiner Notdurft nicht unmittelbar an Ort und Stelle nachkommen dürfen. Wie wäre es, wenn diese journalistischen Übelfedern mal dabei beobachtet würden, wenn ihnen die Blase drückt? Also: Ball flachhalten.

Kevin Großkreutz war betrunken und nicht zwingend Herr seiner Sinne. Klar, als Sportler sollte man nicht zu viel trinken. Als Journo oder Politiker auch nicht. Und? Hält sich jemand daran? Völliger Quatsch. 0:2 im DFB-Pokal-Finale gegen den FCB verloren. Das 1:0 für Dortmund nicht anerkannt, obwohl der Ball einen halben Meter hinter der Torlinie war. War der Schiedsrichter besoffen? Wenn ja, könnte man seine Entscheidung verstehen. Das gab es ja schon. Am 8. November 1975 beendete DFB-Schiedsrichter Wolf-Dieter Ahlenfelder die erste Halbzeit im Spiel zwischen Werder Bremen und Hannover 96 zunächst nach 32 Minuten. Zuvor hatte der inzwischen 70-Jährige zum Mittagessen ein Herrengedeck gekippt. Er pfiff noch mal an, aber blickte nicht mehr durch.

Kevin_bild_besoffenAuf jeden Fall war Kevin Großkreutz besoffen, als er nach einer feierlichen Nacht in der Vier-Sterne-Herberge den Urin fließen ließ. Skandal! Skandal? Iwo. Wo sind wir denn inzwischen? Pete Townsend von den Who, die Rolling Stones und etliche andere Rock- und Popstars haben ihre Hotelzimmer demoliert. Einige ihrer Nachfahren tun es ihnen bis heute gleich.

Remmi-Demmi ist schon immer besser gewesen als sich zu ducken. Aufsehen zu erregen, egal auf welche Art, solange niemand physisch zu Schaden kommt, ist eine Art gelebter Expressionismus‘. Nichts für Feiglinge oder DFB-Weicheier. In eine Hotel-Lobby zu pinkeln ist kein großes Ding. Großkreutz hat sich entschuldigt und ist vom BVB mit einer nicht nachvollziehbar hohen Geldstrafe von 60.000 Euro bedacht worden. Was hat den Watzke denn da geritten? Hat der Sauerländer sie noch alle? Wo bleibt die gelebte - oder zur Schau getragene? - Gelassenheit des BVBs? Wo bleibt das In-Schutz-Nehmen eines verdienten Spielers?

Bundestrainer Löw hat Großkreutz verwarnt. Manchem reicht das nicht. "Brauchen wir bei der WM so einen Beknackten?", fragt BILD, und Ex-BVB-Spieler Jürgen Kohler ist der Meinung, Löw sei gegen Großkreutz zu milde gewesen. Dass der ehemalige knochenharte Verteidiger das Adjektiv "milde" überhaupt kennt, ist erstaunlich. Wie auch das Blabla über "Vorbildfunktion" in der Öffentlichkeit und "Kinder", die das ja mitbekämen. Für ihn, Kohler, sei man "ein Typ", wenn man trotz langer Nacht am nächsten Tag vorweg marschiere und dann im Spiel die BILD-Note 1 bekomme. So spricht der ehemalige BVB-Fußballgott heute. Am nächsten Tag war kein Spiel, und vorweg zu marschieren brauchte auch niemand.

À propos Spiel: Dass der konservative Deutsche Fußballbund einen zuweilen inkompetenten Schiedsrichter (Florian Meyer) für das Pokalfinale aufbot, ist der eigentliche Skandal. Das aber ist bislang von den sauberen Journos, insbesondere jenen der Konzernmedien, nicht im Ansatz tiefergehend thematisiert worden. Wie kann es sein, dass ein Pfeifenmann so dermaßen danebenliegt? Liegt es an der Ausbildung? Auf jeden Fall an mangelnder räumlicher Wahrnehmung. Hat sich der DFB als Dienstherr Meyers für ihn entschuldigt? Natürlich nicht.

Und wie geht er, der DFB, mit Bundestrainer Löws Führerscheinentzug um, der in den Augen des Verkehrssoziologen Alfred Fuhr "eine beachtliche Negativleistung" sei, wie der Fachmann heute auf Spiegel Online äußerte? Im selben Medium wird Löw zitiert: "Selbstverständlich stehe ich dazu, dass ich manchmal leider zu schnell gefahren bin; ich weiß, dass ich mich hier zügeln muss". Was heißt "er stehe dazu"? Hätte er die Möglichkeit, nicht dazu zu stehen? Eher nicht. Er habe seine "Lektion gelernt", heißt es weiter. Soziologe Fuhr zweifelt stark an Löws Einsicht. "Wenn Herr Löw bereit wäre, Lektionen zu lernen, dann hätte er gar nicht erst 18 Punkte angesammelt", so der Mann.

kevin_grosskreutz_franck_ribery_friends_and_emotionsUnd was sagt der DFB? Manager Oliver Bierhoff machte auf der unvermeidlichen täglichen Pressekonferenz im Trainingslager der Nationalmannschaft auf schrägen Humor zum Thema rasender Löw: "Das ist nichts Besonderes, so etwas passiert. Wir werden mit unserem Generalsponsor Mercedes-Benz sprechen, dass man Jogi nur noch Autos gibt, die tempolimitiert sind." Vorbildlich.

Also Kinder, denkt an Onkel Ollis Worte, wenn ihr groß seid und einen Führerschein habt. Rasen ist nichts Besonderes. Man kann nur dabei sterben - und Andere auch. Denkt auch daran, dass der DFB Urinieren in einer Hotel-Lobby als moralisch negativer bewertet. Potenzielles Totfahren ist, so dürft ihr das deuten, nicht so schlimm wie in der Öffentlichkeit zu urinieren.

Kevin Großkreutz will zur WM nach Brasilien mitgenommen werden. Nur deshalb hat er sich für sein Fehlverhalten entschuldigt. Wer ihn, wer Evinger Jungs kennt, der weiß, dass es ihn nervt, diesen Kotau gemacht zu haben. Vorbild hin oder her: Die Kids von heute lachen sich schlapp. Über die scheinheilige Empörung der Alten und jungen Alten, die verständnislos mit dem Kopf schütteln, wenn einem überkommenen Purismusaber nicht Rechnung getragen wird, die aber keinen Plan haben, wie man pornöse Internet-Seiten auf dem Notebook der (eigenen) Sprösslinge unzugänglich machen kann.

Der Druck auf die Blase von Großkreutz war offenbar unaufhaltsam groß. Pipi machen im Hotel ist nicht besonders elegant, jedoch kein Vergleich zu Steuerhinterziehung in beachtlichem Stil (FCB-Ex-Präsident Hoeneß), Brandstiftung (Ex-FCB-Profi Bréno), Schmuggelei und Zollvergehen (FCB-Vorstandschef Rummenigge) oder Flachlegen Minderjähriger (FCB-Spieler Rib+ery). Es erscheint geradezu lächerlich, aus Großkreutz' Wasserlassen im Hotel einen Skandal konstruieren zu wollen.

Skandalös ist der Nikotin-Süchtel und notorische Raser Löw. Er ist Bundestrainer der Fußballnationalmannschaft. Und deutlich angezählt. Er kann nur noch "milde" rügen, aber nicht mehr überzeugend. Das kann Sponsor Mercedes-Benz nicht gefallen. Und dem DFB schon gar nicht. Skandalös ist auch, dass die ASP und anverwandte Medien, die viel Geld mit Anzeigen von Deutschlands Konzernen verdienen, nicht hingehen, um zu recherchieren, was für eine obskure family der DFB ist. Stattdessen konzentrieren sie sich auf Banalitäten wie Pinkeln in einer Hotel-Lobby oder "Lahm kann wieder laufen" (BILD).

Pete Townsend hätte gesagt: Fuck you!

© Roman Siertes

© GeoWis (2014-05-27)

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