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Feng, Hao/Uwe Goerlitz: Der chinesische Traum (2)
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Der chinesische Traum (2)

Erschlieβung war schon zu Zeiten Marco Polos eine wesentliche Voraussetzung für Chinas Auβenhandel und ist es noch heute. Abseits der international bekannten Megastädte Beijing, Shanghai, Chongqing, Tianjin, Hong Kong oder Guangzhou pulsiert es ebenso.

Von Hao Feng und Uwe Goerlitz (2007-01-17)

Vierzehn Länder grenzen an China, darunter Afghanistan mit einem knapp 100 Kilometer breiten Zipfel. Es ist mühselig, auf dem Landweg ins Reich der Mitte zu gelangen. Von Westen und Südwesten muss man die Pässe des Himalayas und dessen Randgebirgen überwinden; von Süden aus sind Subtropen und von Nordwesten und Norden aus die weiten Ebenen und Wüstenlandschaften durchqueren. Abenteurer und Rucksacktouristen haben damit in der Regel kein Problem. Sie nehmen allerdings eher selten das Auto, bevorzugen die Eisenbahn. Von Moskau nach Beijing, die bei den meisten der über Land nach China Reisenden bevorzugte Route, sind es damit 8960 Kilometer.

Das einzig wahre Fortbewegungsmittel im nordchinesischen WinterSieben Tage dauert die Reise unter normalen Bedingungen. Im Winter kann es auch mal wetterbedingte Verzögerungen geben. Der Weg nach Beijing ist in jedem Fall weit, und wer sich die Fahrt durch die Mongolei ersparen und noch einen Umweg in Kauf nehmen will, muss in Tarskaya in die Trans-Mandschurische Linie umsteigen und über Zabaykalsk (Russland) nach China einreisen. Nach der Prozedur des Spurwechsels - Chinas Schienenspur ist schmaler als die russische -, die etwas dauert, gelangt man nach Manzhouli, der wichtigsten chinesischen Grenzstadt.

Zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts wurde Manzhouli weder vom russischen Zar noch von der chinesischen Qing-Dynastie nennenswerte Bedeutung beigemessen. Japan beherrschte die Mandschurei, Lenin war von der Schweiz aus auf dem Weg zur Russischen Revolution, da unterschrieben China und Japan den Sino-Japanischen Vertrag von 1905. Drei Jahre später wurde in Manzhouli die erste Zollstation eingerichtet. 1927 bekam der nur wenige tausend Einwohner zählende Ort die Stadtrechte verliehen und 65 Jahre danach wurde es offizielle Grenzstadt, Port of Entry. Wer seitdem über Manzhouli nach China einreisen will, muss sich der kompletten Kontrolle unterziehen lassen und ein Visum besitzen.

Moderne Reihenhaussiedlung in Manzhouli, ChinaBis vor wenigen Jahren war es ein Drecksnest, vergleichbar mit den zersiedelten Grenzstädten und -orten an der mexikanisch-amerikanischen Grenze. Schwarzmarkt, Prostitution, illegaler, grenzüberschreitender Handel mit Russen und Bakschisch beherrschten das Treiben in der Stadt am Argun.

Neuerdings geht es ein wenig geregelter zu. Zwar existieren immer noch armselige Viertel, doch erinnert im Zentrum der Stadt kaum noch etwas an die Anfänge. Moderne Wohnsiedlungen sind in der inzwischen 200.000 Einwohner zählenden Stadt entstanden. Gebaut - und das Stadtbild verzierend - wurde auch mit reichlich unversteuertem Geld. Die Innenstadt ist geputzt, wirkt aber langweilig.

Manzhouli, China, Cargo-BahnhofRege geht es hingegen am Bahnhof und dessen Peripherie zu. Hier wird gehandelt, geschoben, verladen und kassiert. Über Manzhouli werden inzwischen 60 Prozent der chinesischen Importe aus Osteuropa und Russland abgewickelt. Die Stadt in der nordostasiatischen Pampa ist so wichtig wie einer der groβen Häfen an Chinas Küstenlinie.

Mehr als 30 Milliarden US-Dollar betrug das Bruttoinlandsprodukt der in der Fläche drittgröβten chinesischen Provinz Autonome Republik Innere Mongolei, in der nach offiziellen Angaben unter fünf Millionen Menschen leben.

Zum Bruttoinlandsprodukt der weitläufigen Provinz trug Manzhouli mehr bei als die gut zwei Flugstunden entfernte Hauptstadt Hohhot. So liegt das jährliche Pro-Kopf-Einkommen im statistischen Mittel in der Inneren Mongolei mit über 2100 Dollar (2003) auch deutlich über dem nationalen Durchschnitt, das nach Angaben der Weltbank im Jahr 2004 noch 1740 Dollar betrug.

Schienennetz China Railways ohne Lhasa-AnbindungManzhouli galt lange Zeit als weit entfernt von Beijing. Die geographische Distanz, rund 2300 Kilometer mit dem Zug, hat sich nicht verändert, die fiskalische ist hingegen geschrumpft. Zur Verwirklichung des Chinesischen Traums aber gehören auch der Ausbau und die Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur. Zwar führt die Bahnstrecke von Manzhouli aus über die Metropolen Harbin oder Changchun und Shenyang bis ans Gelbe Meer zu den Häfen von Dandong, Dalian und Lüshun, und über verschiedene Abzweige auch bis zum Südchinesischen Meer, ökonomisch interessant sind hingegen die nordwest-japanischen Häfen. Deshalb kommt dem Projekt 'Manzhouli - Shuifenghe', dem Aus- bzw. Parallelbau der Nationalstraβe 301, die bis ins russische Wladiwostok reicht und zwischen Daqing und Shuifenhe, Provinz Heilongjiang, bereits als Autobahn existiert, besondere Bedeutung zu.

Wie ernst China es mit der Binnenentwicklung nimmt, lässt sich anhand einiger von der Weltbank veröffentlichter Eckdaten ablesen. Allein im Zeitraum 1998 bis 2003 wurden rund 531.000 Kilometer Straβe gebaut. Das Straβennetz betrug sodann in toto mehr als 1,8 Millionen Kilometer. Dabei wuchs die Anzahl der neugebauten Autobahn- und Schnellstraβenkilometer um 34.000 auf damals fast 158.000. Der Straβenbau boomt nach wie vor. Zum Leidwesen von Umweltschützern, die allerdings mangels eigener Alternativangebote zur Erschlieβung kaum Gehör finden. Der Anschluss Lhasas ans Schienennetz (2006), der vor allem deutsche und amerikanische Medien dazu veranlasste, ihn eher politisch zu bewerten, anstatt darin eine Entwicklungschance für diesen Teil Chinas zu sehen, ist Teil der sozialen und ökonomischen Strategie Chinas zur Binnenentwicklung.

Shanghai bei NachtDer Preis, den Chinesischen Traum zu realisieren, ist für viele Millionen Chinesen hoch. Nicht nur in Shanghai oder anderen Metropolen, in denen es glitzert. Aus chinesischer Sicht ist Shanghai zwar eine wichtige Stadt, aber nicht die einzig wichtige, in der Wirtschaft und Konsum (s. gr. Foto u. re.) - auch illegal - prosperieren. Der Preis ist zuweilen ein Absturz aus dem vierigsten Stockwerk irgendeines Wolkenkratzers. Oder Akkordarbeit in einem der vielen Sweatshops oder in anderen Stücklohnbetrieben.

Insofern schimmert das in den vergangenen zehn Jahren exorbitante Wirtschaftswachstum von durchschnittlich neun Prozent nicht nur gülden. Die Fassaden werden durchschaut. Rund fünf Prozent Arbeitslosigkeit in den Metropolen und zwischen 150 und 200 Millionen Wanderarbeiter, die im Land unterwegs sind und sich oft ohne Sozialversicherungsschutz verdingen, sprechen eine deutliche Sprache. Dennoch geht auch an ihnen nicht vorbei, wohin die chinesische KP das Land steuern will.

Ein Blick zurück: Als der deutsche Geograph Wilhelm Credner um die 1930er Jahre in der Provinz Yunnan unterwegs war, stellte er fest, dass während der politischen und kriegerischen Groβwetterlage zwischen den Kommunisten, die auf ihrem Marsch unter deren Führer Mao waren, und den von Chiang Kai Chek befehligten Nationalisten, die sich alsdann auf Grund militärischer Niederlage nach Taiwan verabschieden mussten, trotz aller politischen Klüfte eine Grundphilosophie unter den Kombattanten herrschte. Rund 50 Jahre später beschrieben das die Geographen Schoeller (1978) und Dürr (1982) im Kern damit, dass der Konfuzianismus für eine einheitliche kulturelle Prägung - des chinesischen Volkes - gesorgt habe.

Shanghai. Blick auf eine der Einkaufsmeilen.Konfuzius steht noch heute hoch im Kurs und die Kommuni- stische Partei Chinas hat ihn inzwischen auch wieder- entdeckt. Er ist eine der Säulen, auf die Chinesen sich stützen. Eine weitere ist Buddha.

Sei ein Buddha-Schrein auch noch so klein, wird dennoch ein Räucherstab oder -stäbchen für den weise lächelnden Dicken angezündet, sobald er von seinen Schäfchen besucht wird. Ganz egal wo im Land, und ganz egal, ob Chinesen ihn als Touristen oder in der Nähe Wohnende aufsuchen. Allein Konfuzius und Buddha sorgen im heterogenen, multi-ethnischen China für philosophische Kohärenz und lassen im Geiste so manches Los ertragen. Etwa den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur.

Eine dritte Säule ist die seit 20 Jahren sukzessiv gewährte ökonomische Freiheit, die massiv Kräfte und Ideen freisetzte. Die Produktion nur für den Staat - lange profitierte vor allem die Armee davon - ist Geschichte. Enorme Kreativität entstand in der Industrie; Subsistenzproduktion bei den Bauern plus des Verkaufs überschüssiger Ernteerträge sorgten - und sorgen - für Aus- und Einkommen. Vom Obst- und Gemüse-Kaleidoskop, das in Chinas Städten angeboten wird, kann zum Beispiel die deutsche Bevölkerung, die in der Masse mit geschmacksarmen Gurken und Tomaten bedient wird, nur träumen.

Doch notwendige Binnenentwicklung und Erschlieβung marginalisieren auch und rufen den Spruch "Opfer müssen gebracht werden" (Otto Lilienthal) ins Bewusstsein. Von 1985 bis 2004 sank der Anteil des Agrarsektors am Bruttoinlandsprodukt von 28,4 auf 13,1 Prozent. Im gleichen Zeitraum stieg der Anteil der Industrieproduktion von 43,1 auf 46,2 Prozent, so die Weltbank. Dass China sich dem in den Industrieländern seit Jahren evidenten Trend anpasst, zeigt sich auch im Dienstleistungssektor, der von 28,5 (1985) auf 40,7 Prozent (2004) stieg. Im gleichen Zeitraum sank hingegen der Staatsverbrauch um 30 Prozent. Letzteres kennt man zumindest nicht von Deutschland. Leider.

Die wohl inzwischen ins allgemeine (westliche) Bewusstsein diffundierte Grunderkenntnis indes, wonach ohne räumliche Erschlieβung keine Entwicklung stattfinden kann, mag so manche nur auf vorgefertigten Meinungen beruhenden journalistischen wie auch wisssenschaftlichen Beiträge ins Relative entführen. Teil des Chinesischen Traums ist - wie seinerzeit in den USA oder im Nachkriegs-Deutschand auch - die Chance, aus der Armut herauszukommen oder noch mehr Millionen Yuan anzuhäufen zu können. Diese Chance wird sich kaum ein Chinese wieder nehmen lassen.

© Hao Feng und Uwe Goerlitz

© GeoWis (2007-01-17)

© Fotos/Abbildungen: CNTA

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