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Beijing 2008: Alles voll im Soll
[364]

Eine Sache der Ehre

Gut zwei Wochen vor Beginn der Olympischen Sommerspiele in Beijing sind die Vorbereitungen in ihre heißeste Phase eingetreten. Am heutigen Freitag wurde die Media City der internationalen Öffentlichkeit präsentiert. Neben dem eigentlichen ist das große Thema der meist unsichbare Begleiter vieler Athleten: Doping. 

Von Inka Schneider und Wang Wei (2008-07-25)

Im Februar dieses Jahres war viel Bauten noch nicht anzusehen, daß sie rechtzeitig zum Beginn der Spiele fertiggestellt werden könnten. Das als 'Vogelnest' bezeichnete Nationalstadion gehörte ebenso dazu wie das vom niederländischen Architekten Rem Koolhaas mitentwickelte neue Gebäude von Central China Television (CCTV), Chinas größter Fernsehinstitution.

 Noch bis vor kurzer Zeit plagte eine monatelang andauernde Algenpest die Küste von Qingdao, der Stadt am Gelben Meer, die zum Ausrichter der olympischen Regatten ausgewählt worden war.

Das Militär war sodann angerückt, um der Algen Herr zu werden. Lastwagenweise wurde das wuchernde Meeresgrün, das als temporärer Zeitzeuge für etwa zu viel ins Meer eingeleitete Ammoniakverbindungen und anderer Substanzen zu kurzem Ruhm kam, abtransportiert.

Allein daran läßt sich ermessen, wie wichtig die Olympischen Spiele für China sind. Augenscheinliches kann man nicht relativieren, Vermutetes jederzeit.

Letzteres ist wie beim Doping während der letzten dreißig Jahre der Tour de France und der Leichtathletik. Ranggleich. Um Doping wird es in China diesmal besonders gehen.

Doch während sich die internationalen Medien vorzugsweise auf chinesische Athleten einzuschreiben versuchen, überholt sie das Geschehen in den USA und Europa seit Monaten. Gerade erst wurde die US-Schwimmerin Jessica Hardy mit biochemischer Leistungsnachilfe im Körper erwischt; der griechische Schwimmer Ioannis Drymonakos hat sich im Mai 2008 sofort vom Leistungssport verabschiedet, nachdem er positiv getestet worden war. In Griechenland stehen zur Zeit 25 Gewichtheber nebst Trainern unter Strafanklage.

 Spektakulär auch die Festnahme des Tour-de-France-Radsportlers Ricardo Riccò, dessen Idol ihmzufolge ausgerechnet der 2004 an einer Überdosis Kokain verstorbene Bergfloh Marco Pantani ist, ein ehemals radelndes Dopingwunder.

Doping kann tödlich sein. Vor knapp zwei Wochen verstarb überraschend der ungarische Kanute György Kolonics - Olympiasieger in Atlanta 1996 und Sydney 2000 - im Alter von 36 Jahren an Herzversagen.

Bereits vor 21 Jahren krepierte geradezu die deutsche Siebenkämpferin Birgit Dressel vor den Augen von Ärzten in der Intensivstation der Mainzer Universitätsklinik an Multiorganversagen, hervorgerufen durch ein allergischen Schock.

Damals waren anabole Steroide noch groß in Mode. Mehr als 100 pharmazeutische Präparate habe die Leichtathletin über Jahre eingenommen, so die Annalen. Darunter Stromba und Megagrisevit, verabreicht vom damaligen Freiburger Arzt, Professor Armin Klümper, wie Dressels Lebensgefährte Thomas Kohlschläger gegenüber der Staatsanwaltschaft Mainz im Jahr 1987 geäußert hat.

 Klümper, dem die Staatsanwaltschaft Freiburg 1997 nachwies, der Sprinterin Birgit Wolf ohne deren Wissen das Dopingmittel Genotropin verabreicht zu haben, lebt inzwischen in Südafrika. Andere seines Standes kamen nicht so weit.

Im Sommer vergangenen Jahres verhaftete die Polizei die am Sportmedizinischen Institut der Universität Freiburg die EPO-Ärzte Andreas Schmid und Lothar Heinrich, und mit der spanischen Staatsanwaltschaft haben neben anderen die EPO-Ärzte Jesús Losa und Eufemio Fuentes Bekanntschaft gemacht.

Alle sind vor allem im Zusammenhang mit dem Radsport und einiger ihrer Protagonisten zu zweifelhaftem Ruhm gekommen. Jan Ullrich, Moises Dueñas Nevado, Manuel Beltrán und wie sie alle heißen sollen sich oder haben sich nachweislich ihrer Dienste angenommen.

Mittlerweile wird mit EPO wohl nur noch von entweder klammen, oder dummen Sportlerngedopt. Gendoping scheint da vielversprechender, wie die ehemalige DDR-Sportlerin Ines Geipel in ihrem jüngst bei Klett-Cotta erschienenen Buch No Limit - Wie viel Doping verträgt die Gesellschaft schreibt.

Die durch Gendoping verübten Eingriffe in die Bausteine des menschlichen Körpers dürften künftig noch für Furore sorgen. Insofern geht es nicht um die Frage, wieviel Doping die Gesellschaft vertrage. Vielmehr sei darüber nachzudenken, wie viel Doping ein menschlicher, noch dazu hochgradig trainierter Körper verträgt, bis er schlappmacht?

Mit Mastmitteln (Roids) in Unform gebrachte Körper wird man während der Olymiade in Beijing wohl nur noch in den muskelbetonten Sportarten zu sehen bekommen, etwa im Ringen, Gewichtheben, an den Turner-Gerätschaften, im Kugelstoßen, Diskus-, Hammer- und Speerwurf.

 In den einst auch klassischen Doping-Sportarten Schwimmen, Sprint (100-, 200-, 400-, 800-Meterlauf) oder Mehrkampf fallen die Athleten kaum noch durch anabol gestärkte Muckies auf, wie sie früher Ben Johnson oder Carl Lewis zu Schau trugen.

Alle Athleten, deren Trainingsstäbe und die dahinterstehenden Funktionäre sind immer wieder darauf hingewiesen worden, daß es in Beijing und den anderen Austragungsorten umfangreiche Dopingkontrollen geben werde.

Über welche Nachweismethoden die World Anti-Doping Agency WADA inzwischen verfügt, können zur Stunde nicht alle potentiellen Übeltäter wissen. Insofern ist das Risiko enorm, erwischt zu werden.

Denn die WADA, ins Leben gerufen nach der Doping-Tour-de-France 1998 und erstmals zu den Olympischen Spielen in Sydney (2000) positiv aufgefallen - Jan Ullrich holte sich damals zwei Goldmedaillien ab -, ist längst keine Vereinigung von geldknappen Idealisten mehr.

 Gestern erst bedankte sich WADA-Direktor David Howman bei Frankreichs Sportministerin Roselyne Bachelot und ihrem zuständigen Staatssekretär Bernard Laporte für eine 200.000-Dollar-Zuwendung, mit der die Einführung eines Athletenpasses befördert werden solle.

Dieser sei geeignet, "abnorme Veränderungen der biologischen Parameter eines Athleten aufzuspüren", so Howman.

Ob es mehr als ein konkretes Vorhaben ist, muß sich erst noch erweisen. Greifen wird dieser Paß wohl erst in den kommenden Jahren, wenn sich heute noch im Kindesalter befindender Nachwuchs dem Profitum nähert.

Was die sichtbaren Vorbereitungen zu den Olympischen Spielen in China angeht, scheint das Gastgeberland im Soll zu stehen. Seit Monaten proben vor allem die tausenden von Helfern ihren Auftritt. Zu den vor den Augen der Welt wichtigsten gehören die "Medal hosts", wie sie international geheißen werden (siehe Titelfoto).

337 anmutige junge Damen sind es, die prädestiniert sind und ausgewählt wurden, in perfekt sitzenden Kleidern die Medaillen zu kredenzen, die dann von irgendwelchen FunktionärInnen den auf dem Treppchen stehenden Athleten umgehängt werden.

 Mit 460 Nicht-Athleten wartet das chinesische Team auf, das aus 639 Olympioniken besteht. Insgesamt 1099 Personen umfaßt es demnach. Heute wurde es in Beijing vorgestellt. Einige national wie international mit dem Status eines Stars oder Superstars umgehen müssende chinesischen Sportler können die Konkurrenz durchaus das Fürchten lehren.

Etwa Baskettballer Yao Ming, der in der stärksten Liga der Welt in die Körbe trifft und im Nationalteam mit Wang Zhizhi und Yi Jianlian ausgebuffte Kollegen an seiner Seite hat; Liu Xiang, Olympiasieger (Athen 2004) und Weltmeister über 110 Meter Hürden; oder Xie Xingfang, die zierliche, mit einem enormen Wumm ausgestattete Abräumerin im Badminton.

Auch die in China Schmetterling genannte Huang Shanshan, eine 22jährige, die das Trampolin wie kaum eine andere beherrscht ist eine Medaillenanwärterin, genauso wie die 'Diving Queen' Guo Jingjing und ihre Gold-Partnerin Wu Minxia (Athen 2004), die das 10-Meter-Brett wie keine anderen beherrschen.

Ob im Rudern, Tischtennis, Schießen (Pistole, Gewehr, Bogen), Segeln, Volleyball oder den meisten anderen olypischen Sportarten - Chinas Team will die meisten Medaillen, möglichst Goldmedaillen erkämpfen. Die Chancen stehen angesichts der bisherigen Ergebnisse der benannten Athleten gut.

Erstmals könnten die USA im Medaillensammeln ins Hintertreffen geraten, und selbst Europa könnte in der Addition hinter China abschneiden. Ob alle Medaillien - ganz gleich, von wem sie errungen werden - auch behalten werden dürfen, wird sich zeigen.

 Mehr als 21.000 Berichterstatter werden von den Olympischen Spielen berichten. Die Hotels in den Veranstaltungsorten sind ausgebucht.

In der heute offiziell freigegebenen Media City ('North Star') können um 7000 Journos unterkommen. Zwar sind die Zimmer nicht vergleichbar mit denen der Hotels ab der Drei-Sterne-Kategorie, immerhin aber günstiger.

Ein Bett, ein Telefon/Fax, ein Fernseher, ein Tisch, ein Stuhl auf engstem Raum müssen reichen in der "größten, jemals zu Olympischen Spielen gebauten Anlage für Journalisten", so der mitzuständige Direktor Zhao Jinfang heute bei der Eröffnung.

Sämtliche Dinge des täglichen Bedarfs sind in Supermärkten erstehbar. Friseur, Souvenir- und Memorabilia-Händler sind da, Internetcafes, Restaurants und die komplette Leier. 

Auch sonst befindet sich China voll im Soll. Die Arbeiten am und im von Rem Koolhaas entworfenen CCTV-Tower, im April außen noch nicht fertig gewesen, sind so gut wie abgeschlossen. Die Medaillen sind längst gegossen und geprägt worden. Kalligraphen und Desiger haben ihre Entwürfe zu den Piktogrammen schon vor einigen Jahren abgeliefert.

 Die Beschilderung in den Austragungsorten steht ebenso wie die Eröffnungszeremonie. Neue U-Bahnstationen wurden gebaut und teilweise bereits in Betrieb genommen. Neue Buslinien mit modernsten Fahrzeugen ergänzen den ÖPNV.

Zudem wurde eine Hochgeschwindigkeitsstrecke von Beijing nach Tianjin errichtet, die die Fahrt in die 120 Kilometer entfernte Hafenmetropole binnen 30 Minutengestattet.

Hinsichtlich der Bewerkstelligung der beispielhaft erledigten Baumaßnahmen, die vor allem in Beijing auch zu einem in Teilen stark veränderten Stadtbild geführt habe, wird man China kaum etwas nachsagen können.

Allenfalls im Bereich der Stadtsoziologie und den negativen Auswirkungen der rasanten Stadtentwicklung der letzten Jahre insbesondere in Beijing und der damit einhergegangenen sozialen Segregationmuß Kritik angebracht sein.

Eines aber müßte klar sein: die 337 Medal Hosts dürften kein Doping brauchen.Eine Sache der Ehre. Wie die Olympischen Sommerspiele es für Beijing insgesamt sind. Warten wir's ab, ob die hohe Latte des chinesischen Anspruchs von den Akteuren auch übersprungen wird.

Sollte es tatsächliche eine Veranstaltung werden, die aufgrund der angekündigten, umfangreichen Doping-Kontrollen reihenweise Athleten der Einnahme verbotener Mittel überführte, wäre es fürs erste das Beste, künftig alle sportlichen Großveranstaltungen solange in Frankreich auszutragen, bis in anderen Ländern Doping ins Strafgesetzbuch Eingang gefunden hat.

© Inka Schneider, Wang Wei

© GeoWis (2008-07-25)

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